Amazon will intelligente Häuser und steigt in Fertighäuser ein

Eine Investition in Höhe von 6,7 Millionen Dollar gab es in der Serie-A-Finanzierung für Plant Prefab, einem Hersteller von Fertighäusern. Mit an Bord ist Amazon. Das Unternehmen will aber keine Häuser bauen, sondern seine intelligente Haustechnik, wohl vor allem in Form der Sprachassistentin Alexa unterbringen.
Von Daniela am 27.09.2018

Bild-Quelle: Amazon
Erst vor ein paar Tagen berichteten wir darüber, dass Amazon bis zum Jahresende noch mindestens acht weitere Geräte für seinen Sprachassistenten Alexa, der sich in verschiedenen Geräten der Echo-Reihe versteckt, herausbringen will. Schon in diesen Bemühungen, die breit gestreut sind und die Investition in einen Hersteller intelligenter Türklingeln, machte es sich bemerkbar - Amazon will in den Bereich der Smart Homes. Nun wird diese Tendenz durch eine Investition in Millionenhöhe in einen Hersteller von Fertighäusern bestätigt. Amazon beteiligt sich an Prefab und will seine Technik wohl in dessen Häusern unterbringen.

Mit beteiligt an der Serie-A-Finanzierung in den Eigenheimbauer ist auch Evident Ventures, eine VC-Firma von Twitter-Mitbegründer Ev Williams. Insgesamt beläuft sich die Investitionssumme auf 6,7 Millionen Dollar. Amazon investierte im Rahmen des Alexa-Funds, der derzeit ein Volumen von 100 Millionen US-Dollar aufweist und genau dazu da ist, die richtigen Beteiligungen für die smarten Technologien zu finden. Amazon wurde auf Prefabs aufmerksam, weil dieser eben “vernetzte Häuser für Kunden und Entwickler zugänglich” macht. Das bietet Amazon natürlich die Möglichkeit, nicht einzelne Gadgets immer wieder für unser Home-Equipment anzubieten, sondern die Gadgets mit Spracherkennung gleich von Anfang an in die Häuser zu integrieren, so die Argumentation von Paul Bernhard, dem Direktor des Amazon Alexa Funds.

Plant Prefab fertigt Ein- und Mehrfamilienhäuser mit nachhaltigen Materialien. Das Unternehmen positioniert sich als kostengünstige Alternative für den Wohnungsbau in Märkten mit Wohnungsnot wie der Bay Area. Bis heute hat das Unternehmen 26 Wohneinheiten in Kalifornien und Utah installiert. Darunter sind auch Häuser in Städten, die von den Brandkatastrophen im Jahr 2017 betroffen sind.

Es dauert nicht mehr lange und potentielle Käufer von Eigenheimen können ein neues Haus besichtigen, welches als Powered by Alexa beworben wird und aus dieser Investition mit Prefabs resultiert. Na dann, auf ins smarte Zuhause zusammen mit Echo, Alexa und Co.
Tags: Tech, Amazon Echo, Amazon
Quelle: fortune


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