DAZN hat große Pläne

Der Sportstreaming-Dienst DAZN hat große Ziele. Ab 2020 möchte das Unternehmen Gewinne erzielen – das Geld soll durch die hohe Anzahl der Abonnenten verdient werden und nicht durch hohe Abopreise.
Von Cindy am 25.08.2017

Bild-Quelle: Dazn
Für DAZN hat der Chef des Unternehmens, James Rushton, große Pläne. Um sich gegen Amazon und Netflix abzusichern wird ein schnelles Wachstum in sämtlichen Ländern angestrebt. Schon ab 2020 sollen Gewinne erzielt werden. Diese sollen durch eine hohe Anzahl an Abonnenten eingespielt werden und nicht durch hohe Preise für die Abos.

Ab der Saison 2018/2019 wird der Streaming-Dienst exklusiv in Deutschland Spiele der Champions League live übertragen. Wer diese Partien ansehen will, braucht bis dahin ein Abo bei DAZN. Die Rechte für die Übertragung der Champions League teilt sich DAZN dann mit Sky. ZDF wird die Champions League nicht mehr übertragen. Gerüchten zufolge soll der Sportstreaming-Dienst 200 Millionen Euro für die Rechte bezahlt haben.

DAZN bietet bereits eine Zusammenfassung der Bundesliga-Spiele an, die dem Format der Sportschau ähnelt. Keine Dreiviertel Stunde nach Abpfiff können Fußballfans Zusammenfassungen der einzelnen Partien über DAZN ansehen.

In Deutschland kostet ein DAZN-Abo derzeit 9,99 Euro, es kann monatlich gekündigt werden. Der Preis ist zwar deutlich niedriger als der für ein Abo bei Sky, derzeit kann DAZN seinen Abonnenten bei weitem noch nicht so viel bieten wie der Pay-TV-Sender. Was die Champions League betrifft werden beide Unternehmen zukünftig zusammenarbeiten, hierin besteht auch der Grund dafür, dass es ab der kommenden Saison keine kostenlosen Übertragungen der Spiele der Königsklasse mehr geben wird.
Tags: Tech, DAZN, Sky


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