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Serien- und Film-Tipps der Redaktion (KW 12) - u.a. Sneaky Pete und Iron Fist

Was schaut eigentlich die Newsslash Redaktion in ihrer Freizeit? Brandaktuelle Serientipps, Filmanregungen und Klassiker auf einen Blick und jede Woche neu.
Von Daniel Schimek am 26.03.2017
Bild-Quelle: Iron Fist, Sneaky Pete
Action Cut! Klappe die Fünfte uuuunnnd los! Liebe Leser, Netflixianer, Cineasten und Serienfans, ihr seid auf auf der Suche nach neuen Serien, Spielfilmen oder sonstigen Dokumentationen? Wir versuchen euch Abhilfe und Inspiration zu verschaffen. Nun schon das fünfte Mal und jeden Sonntag neu findet ihr hier mal mehr / mal weniger spoilerfrei die aktuelle Serien und Filme die unsere Redaktion zurzeit schaut.

Daniel hält sich für einigermaßen gut informiert was Filme angeht, schaut aber auch manchmal bei den Kollegen von Filmstarts ab
Auch in dieser Woche gibt es von mir wieder einen Film statt einer Serie. Das liegt zum einen daran, dass meine Kollegen VIEL MEHR Zeit haben und ich, obwohl Hannibal die Serie mich in Versuchung führte, im Moment doch Kinofilmen den Vortritt lasse.

Geschaut habe ich gestern Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit - ein nicht mehr ganz junger Action-Thriller aus dem Jahre 2006 unter Regie von Tony Scott. Action-Thriller reicht als Beschreibung eigentlich noch nicht aus, denn der Streifen mit Denzel Washington als ATF-Über-Cop taucht ab der Hälfte ins physikalische Sci-Fi-Experimentieren ab und zieht diesen Faden auch bis zum Schluss durch.

Wer nun zur Sparte “das ist ja wissenschaftlicher Humbug!” zählt, wird wohl keinen Spaß am Filmvergnügen haben. Grund dafür ist der in Déjà-vu breit angesetzte Toleranzstreifen an wissenschaftlichem Halbwissen welches dem Zuschauer zugemutet wird. Nähme man den Film auseinander, so würde er in Sachen Evidenz wohl eine 5- bekommen. Glücklich darüber, dass es beim Filmschauen jedoch nicht immer um die Glaubwürdigkeit sondern eher um die Interpretation eines ansich guten Konzepts geht, konnte ich die vollen 2 Stunden Denzel Washington - Wettlauf gegen die Zeit von Anfang bis Ende genießen.

Die Story des Films lässt sich recht flott in einem Zweizeiler beschreiben. So kann man getrost sagen, dass es sich bei Déjà Vu aus dem Jahre 2006 um einen Anti-Terror-Film handelt, in dem der gute Denzel den Anschlag auf eine mit Marines vollbesetzte Fähre zu verhindern versucht, indem er sich mittels modernster “Zurück in die Zukunft” - Technik um den Mord an einer jungen Frau kümmert.

Déjà Vu“ ist, auch wenn er im Vergleich mit den meisten seiner Blockbuster-Konkurrenten intelligenter als üblich daherkommt, eine einwandfreie Hollywoodproduktion mit alle ihren Vor- und Nachteilen. Wer also differenzierte Charakterentwicklung sucht, wird vergebens danach suchen. Notwendig ist das aber auch gar nicht, denn wer möchte in Stirb Langsam schon Bruce Willis über Seegurken philosophieren hören?! Der Mann soll mit 50 Jahren von einem Hochhaus fallen, aufstehen, sich den Asphalt aus dem Gesicht wischen und weiter schießen.

Also, wer Lust auf einen intelligenten Raum-Zeit-Kontinuum-Action-Streifen (so, jetzt haben wirs) hat, mit D. Washington und Paula Patton als Showmaster, der wird sich für einen gemütlichen Filmabend mit Popcorn nichts besseres aussuchen können.
Mein persönliches Prädikat: Sehenswert aber nicht zeitlos.

Titel: Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit
Verfügbar: Amazon (Zum Angebot)
Genre: Raum-Zeit-Kontinuum-Action-Thriller
Ideal für: Personen die Looper, Spy Game (auch von Scott) oder Next mögen



Christina fiste…. ähm, boxt sich durch!
Da ich bereits die Netflix-Marvel-Serien Daredevil, Jessica Jones und Luke Cage gesehen habe, stand natürlich diese Woche die neue Netflix-Marvel-Originalproduktion Iron Fist bei mir auf dem Programm. Und wenn ich ehrlich bin, nicht nur bei mir, sondern bei fast der gesamten Newsslash-Redaktion. Aber die anderen haben es mir überlassen über die Serie zu schreiben.

Da ich bereits die anderen Netflix-Marvel-Serien angeschaut habe und auch die Trailer zur Serie gesehen habe, wusste ich welcher Stil von Serie mich erwartet. Wie die anderen drei Marvel Serien ist auch Iron Fist in einem düsteren Ton gehalten und was mich überrascht hat ist, dass Iron Fist die erste Marvel Serie auf Netflix ist, bei der eine Altersabfrage abgefragt wurde.

Diese kleine Hürde macht somit klar, dass Netflix die Serie als eine Ü18-Serie einstuft. Nicht übertrieben, denn Iron Fist hat tatsächlich die ein oder andere Szene, die nicht für Kinder und Jugendliche geeignet ist. In den Medien hatte Iron Fist bereits Unmengen an negativer Kritik einstecken müssen und ja die Serie kann nicht wirklich mit Daredevil und Jessica Jones, welche die Messlatte bereits sehr hoch gelegt haben, mithalten.

Vor allem in den ersten beiden Folgen zieht sich die Handlung ordentlich, bis die Story dann endlich an Fahrt aufnimmt. Auch habe ich mir interessantere Kämpfe erhofft, vor allem wohl auch deshalb, weil man weiß, dass der Charakter Danny Rand (Finn Jones) alias Iron Fist 15 Jahre in einem Tempel Kung-Fu gelernt hatte um die Kraft der Iron Fist zu erlangen. Nichtsdestotrotz muss ich jedoch sagen, dass Iron Fist zwar nicht mit den Flaggschiffen Daredevil und Jessica Jones mithalten kann, aber irgendwie mit Marvel's Luke Cage auf eine Stufe gestellt werden kann.

Auch von Luke Cage hatte ich den Eindruck, dass die Serie nicht so stark war wie Daredevil und Jessica Jones. Aber dies soll jetzt nicht bedeuten, dass mir die Serie nicht gefällt. Ich stecke momentan noch in der Mitte der Staffel und bin gespannt was weiterhin passieren wird und was mich gegen Ende der Staffel alles noch erwartet.

Titel: Marvel’s Iron Fist
Verfügbar: Netflix
Genre: Comicadaption, Action
Staffeln: 1 mit 13 Folgen
Ideal für: Personen die auch Jessica Jones, Daredevil und Luke Cage mögen



Viktor hat nicht viel zu berichten
In dieser Woche kann ich leider nicht viel schreiben, da mir meine lieben Kollegen beide Serien weggeschnappt haben. Iron Fist und Sneaky Pete standen bei mir in den vergangenen Tagen auf dem Programm. Iron Fist konnte mich zu Beginn nicht wirklich begeistern, legte zur Mitte der Staffel dann aber doch zu und konnte Spannung aufbauen; ich bleibe wohl weiter dran. Bei Sneaky Pete ging es mir ähnlich... auch wenn man so viel positives von der Serie hört; eine zweite Chance (bin bei Folge 3) bekommt sie daher auf alle Fälle noch.

Doch, eigentlich will ich gar keine neue Serie mehr beginnen vor Ende des Monats. Im April erwarten uns neue Staffeln / Folgen von Suits, Homeland, The Good Wife, Fargo, Better Call Saul und Designated Survivor. Es wird somit stressig und eine entsprechende Planung unumgänglich.

Daniela hat die Serie abbekommen, die ich eigentlich wollte. Naja. Sneaky Daniela eben
Sneaky Pete ist in aller Munde, sogar im linearen Fernsehen wird Werbung dafür gemacht, auch wenn diese nun mittlerweile von Schweighöfers “You are Wanted” abgelöst zu sein scheint. Nichtsdestotrotz, und nicht nur, weil ich Schweighöfer nicht mag, entschloß ich mich, mir mal das Leben als Betrüger zu Gemüte zu führen.

Ich bin noch nicht so weit vorangeschritten, da ich, wie ihr wisst, ja am Wochenende Das geheimnisvolle Kochbuch mit Staffel 2 noch vor mir hatte. Von daher kann ich, sogar wenn ich wollte, hier jetzt gar nicht groß spoilern.

Also, worum gehts in Sneaky Pete? Marius, ein Trickbetrüger, sitzt mit Pete in einer Zelle. Pete geht ihm mit seiner ewigen Erzählerei alter Geschichten auf dem Land mit seinen Großeltern, der Familie und Freunden mehr als nur gewaltig auf den Nerv. Doch eines Tages hat Marius seine Haftstrafe abgesessen und darf in die Freiheit zurück. Doch es ist keine wirkliche Freiheit, die ihn erwartet. Die Leute vom Casinobetreiber Vincent (Bryan Cranston) sind ihm noch immer wegen seiner Betrügereien auf den Fersen und sein eigener Bruder hat nichts anderes vor, als ihn den Häschern ausliefern zu wollen. So beschließt Marius, den Landsitz von Petes Großeltern als Zufluchtsort zu nutzen. Geld für die Reise ist schnell mit alten Diebstahltricks einem unaufmerksamen Bargast aus der Tasche gezogen und schon kann die Reise aufs Land losgehen.

Die Großeltern merken nicht, dass es gar nicht Pete ist, der da vor der Tür steht, denn Original-Pete hatte sich 20 Jahre nicht sehen lassen und Marius Ähnlichkeit mit ihrem Enkel trägt noch dazu bei. Durch die alten Geschichten, die Marius (Giovanni Ribisi) nach den vielen Jahren mit Pete auswendig kennt und seine besondere Aufmerksamkeit und Beobachtungsgabe, die er sich in den Jahren als Trickbetrüger angeeignet hat, lassen es einfach angehen, die Rolle des verlorenen Enkels, Familienmitglieds und Freundes einzunehmen.

Schnell mischt Marius auch ordentlich im Geschäft der Großeltern mit, das bei weitem nichts mit idyllischem Landleben zu tun hat, sondern knallhart ist. Sie führen ein Kautionsbüro und nicht selten müssen sie sich selbst auf die Spur machen und flüchtige Verbrecher finden, die die ausgelegte Kaution noch nicht zurückgezahlt haben und nicht zu den Gerichtsterminen erscheinen.

Marius muss immer wieder zu Lügen greifen, um seine Identität als Pete aufrecht zu erhalten, gerät ständig in Konflikte. Leute aus seinem alten Leben, aber auch Leute aus seinem neuen Leben, nein Moment, aus dem Leben von Pete, wollen immer wieder seine Pläne durchkreuzen, manchmal stören sie auch einfach nur ungewollt.

Immer mehr verstrickt sich Marius in die Lügen. Wird er da je wieder herauskommen, deckt es jemand auf, wer enttarnt ihn und wie? Bleibt er Marius, wird er zu Pete? Tja, ich weiss es nicht, dafür muss ich erst noch ein paar Folgen ansehen. Man lernt in Sneaky Pete die Charaktere sehr gut kennen, die Story entwickelt sich langsam, manchmal ist man verwirrt, weil sich Vergangenheits- und Gegenwartssequenzen schnell abwechseln, aber nach und nach kommt man wohl hinter die Story beider Männer, der von Marius und der von Pete.

Titel: Sneaky Pete
Verfügbar: Amazon Prime
Genre: Crime
Staffeln: 1
Ideal für Personen: die auch Der Blender angeschaut haben



Ramona unser Flauschetroll mit Einhorn-Regenbogenkuchen
Endlich mal wieder eine Zeichentrickserie, die an den Film “Drachenzähmen leicht gemacht” erinnert. An sich dreht sich in der Serie alles um Jim, einen schmächtigen und in der Schule eher unbeliebten Jungen, der eines Tages ein merkwürdig aussehendes Amulett findet, das ihn gerufen hat. Schon kurze Zeit später stellt sich heraus, dass er von einer Gruppe gutartiger Trolle auserwählt wurde um gegen die bösen Gestaltwandler zu kämpfen, die ihr Unwesen in der Menschenwelt treiben. Eine lustige und spannende Abenteuerjagd beginnt…. Und wer Einhörner mag, der sollte auf folgender Webseite vorbei schauen: einhorn-style.de

Titel: Trolljäger
Verfügbar: Netflix
Genre: Zeichentrick / Kinderserie
Staffeln: 1 (26 Episoden)
Ideal für: Personen die gerne Dragon – Auf zu neuen Ufern und Drachenzähmen leicht gemacht schauen.

Tags: Serie, Redaktionstipps, Netflix, Amazon Prime Instant Video