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AppAnnie: Mobiles App-Ranking: Facebook dominiert Deutschland

App Annie zeigt in seinem Rückblick auf 2016, wie sich der App-Markt weiter nach vorne bewegt. Aus den Zahlen geht unter anderem hervor, dass Facebook mit seinen Apps ganz klar den deutschen App-Store dominiert. Im Umsatz-Bereich spielen Dating-Apps und Axel Springer eine starke Rolle.
Von Viktor Pulz am 18.01.2017
Bild-Quelle: AppAnnie
Der App-Markt ist weltweit auch im vergangenen Jahr weitergewachsen, trotz der Unkenrufe, dass Apps ein Auslaufmodell werden könnten. Das geht aus der Analyse von App Annie mit dem Titel „2016 Retroperspektive“ hervor.

Auch im deutschen App-Markt, den das App-Analyse-Unternehmen als gereift bezeichnet, wachsen sowohl Downloads als auch Umsatz weiter. Das machen die Zahlen aus dem Jahr 2016 deutlich. Dabei befindet sich unter dem deutschen Download-Ranking ein Quartett der Facebook-Family auf den ersten fünf Plätzen: Nummer Eins ist der WhatsApp Messenger, Nummer 2 der Facebook Messenger, Nummer 3 Facebook – unterbrochen von Snapchat auf dem vierten Platz – und Nummer 5 Instagram. Ihre vorderen Plätze verteidigt die Facebook-Family auf beiden Betriebssystemen: iOS und Android.

Was den Umsatz von Apps und auch die tägliche Nutzungszeit angeht, gab es 2016 ein starkes Wachstum in Deutschland. „Der deutsche App-Markt ist sehr gesund. 2016 war Deutschland eines der Top 10 Länder für App-Umsätze in Google Play und dem iOS App Store. Deutsche Konsumenten nutzen Apps mehr denn je – Android Smartphone-Nutzer in Deutschland haben letztes Jahr mehr als 1,5 Stunden täglich in Apps verbracht. Das sind über 10% mehr als 2015.“, so Martje Abeldt, Territory Director Central Europe and Russia bei App Annie.

Der Rückblick auf das vergangene Jahr zeigt auch die Apps, mit denen die Anbieter Umsatz generierten. Laut Analyse scheinen die Deutschen besonders gerne zu flirten. Denn der Spitzenreiter bei den Umsätzen ist die Dating-App LOVOO; gefolgt auf Rang 3 von der Dating-App Tinder. Lässt man die Spiele außen vor, zahlen deutsche Nutzer am meisten für Musik (Spotify auf dem zweiten Platz) und Video-Streaming (Netflix, auf dem fünften Platz). Dass es BILD geschafft hat, mit Informationen auf den Platz 4 des Umsatzrankings zu springen, ist eine bemerkenswerte Entwicklung.

Das Spiel Pokémon Go konnte erstens den größten Show-Effekt in der Öffentlichkeit erzeugen und zweitens eine immens große Zahl an Nichtspielern gewinnen. Die vielen Smartphone-Besitzer, die plötzlich auf Straßen, öffentlichen Plätzen und in der Natur, Jagd auf Pokémons machten, waren nicht zu übersehen. Wenn das Jagdfieber auch wieder abflaute, so kann der Pokémon-GO-Hype als Durchbruch für die nächste Generation der IT-Innovation, die Augmented Reality, bezeichnet werden. Angeführt werden die Spiele-Rankings allerdings beim Umsatzranking in Deutschland von klassischen Gaming-Apps, von der Clash-Family mit Clash of Clans und Clash Royale. Pokémon GO, das hohe Download-Zahlen verzeichnet, liegt im Umsatz-Ranking nicht ganz so weit oben, führt dazu aber die Rangliste bei den monatlichen aktiven Nutzern (MAU) an.
Tags: Games, AppAnnie
Quelle: AppAnnie