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Axel Springer veröffentlicht Quartalszahlen

Axel Springer konnte in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro erwirtschaften. Die Rubrikenangebote bauten ihre Stellung als ertragsstärkstes Segment im Konzern in den ersten sechs Monaten zudem weiter aus.
Von Viktor am 03.08.2016
Bild-Quelle: Axel Springer
In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat die Axel Springer SE die digitalen Geschäftsmodelle weiter ausgebaut. Digitale Aktivitäten trugen im ersten Halbjahr insgesamt 67 Prozent zum Konzernumsatz, 72 Prozent zum Konzern-EBITDA und 85 Prozent zu den Werbeerlösen bei. Den Konzernumsatz steigerte Axel Springer – trotz signifikanter Entkonsolidierungseffekte, unter anderem aus der Einbringung der Schweizer Aktivitäten in die Ringier Axel Springer Schweiz AG – leicht um 0,5 Prozent auf EUR 1.585,3 Mio. (Vj.: EUR 1.577,3 Mio.). Bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseffekte erhöhte sich der Umsatz um 5,3 Prozent.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) nahm im ersten Halbjahr um 2,3 Prozent auf EUR 272,9 Mio. zu (Vj.: EUR 266,7 Mio.). Erneut war ein Anstieg bei den Rubrikenangeboten der wesentliche Treiber dieser Entwicklung. In den anderen Segmenten wirkten sich unter anderem die geplanten höheren Investitionen in digitale Wachstumsprojekte aus. Die EBITDA-Rendite verbesserte sich im Berichtszeitraum leicht von 16,9 auf 17,2 Prozent. Für das Gesamtjahr hält der Vorstand trotz der zahlreichen gesamtwirtschaftlichen und politischen Risiken an den Prognosen für das EBITDA sowie das bereinigte Ergebnis je Aktie fest. Die Prognose für den Konzernumsatz jedoch passt er leicht an und erwartet hier jetzt eine stabile Entwicklung statt des ursprünglich prognostizierten leichten Wachstums. Organisch wächst der Konzernumsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE: „Mit gezielten Akquisitionen wie zuletzt mit eMarketer im strategischen Wachstumsmarkt USA und im Bereich der Rubrikenangebote haben wir unsere Marktposition weiter verbessert. Wir sind zuversichtlich, dass sich unsere Investitionen in digitales Wachstum zunehmend auszahlen.“

Im ersten Halbjahr investierte der Konzern wie angekündigt in die Weiterentwicklung der digitalen Wachstumsprojekte BUSINESS INSIDER und Upday sowie in die Expansion der US-Aktivitäten der Bonial-Gruppe. Gleichzeitig baute Axel Springer das digitale Geschäft mit gezielten Akquisitionen aus. Im strategischen Wachstumsmarkt USA erwarb der Konzern rund 93 Prozent der Anteile an eMarketer Inc., einem führenden Anbieter von hochwertigen Analysen, Studien und digitalen Marktdaten mit Sitz in New York.

Axel Springer steigerte den um Sondereffekte und Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen bereinigten Konzernüberschuss im Berichtszeitraum um 7,1 Prozent auf EUR 146,2 Mio. (Vj.: EUR 136,5 Mio.). Der unbereinigte Konzernüberschuss legte im Berichtszeitraum deutlich von EUR 111,0 Mio. auf EUR 273,2 Mio. zu. Zu diesem Anstieg trugen vor allem Einmaleffekte aus dem Verkauf von Geschäftsaktivitäten wie etwa CarWale in Indien und Erträge im Zusammenhang mit der Gründung des Schweizer Gemeinschaftsunternehmens mit Ringier bei. Das unbereinigte Ergebnis je Aktie verbesserte sich von EUR 0,81 im Vorjahr auf EUR 2,41.

Die Rubrikenangebote bauten ihre Stellung als ertragsstärkstes Segment im Konzern in den ersten sechs Monaten weiter aus. Ihr Umsatz erhöhte sich um 19,5 Prozent auf EUR 424,7 Mio. (Vj.: EUR 355,3 Mio.). Die positive Entwicklung wurde von einem starken organischen Wachstum von 12,0 Prozent sowie von Konsolidierungseffekten, insbesondere aus der Einbeziehung von Immowelt, getragen. Das EBITDA des Segments legte um 17,0 Prozent auf EUR 171,4 Mio. (Vj.: EUR 146,5 Mio.) deutlich zu. Die EBITDA-Rendite der Rubrikenangebote lag mit 40,4 Prozent (Vj.: 41,2 Prozent) weiterhin auf einem hohen Niveau.
Tags: Tech, Axel Springer
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