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Testbericht: Netflix ist ein scheiß ...

Von Drogendealern und machtbesessenen Kongressabgeordneten: Der Streaming-Dienst Netflix hat mein TV-Verhalten komplett verändert und bietet entgegen der anfänglichen Enttäuschung eine tolle und auch ausreichende Auswahl an Serien und Filmen.
Von Viktor am 17.11.2014
Bild-Quelle: Netflix
... geniales Teil. Wenige Tagen nachdem Netflix in Deutschland an den Start ging, habe auch ich mir den Dienst geholt und nutze diesen seit dem nahezu täglich. Die einstigen Zweifel sind mittlerweile beseitigt und ich kann einen ersten Statusbericht über den Streaming-Dienst veröffentlichen.

Als ich Netflix zum ersten Mal auf meinem iPad einrichtete und mir das Angebot an Filmen und Serien durchschaute, war ich doch etwas enttäuscht. Auf Anhieb hatte ich in meiner Favoritenliste höchstens 5 Filme, welche ich mir gerne einmal ansehen würde. Ich rechnete mit einer deutlich größeren Zahl und ich war mir relativ sicher, dass ich schon bald den Dienst kündigen werde. Seit dem hat sich jedoch einiges geändert.

Wo bleibt nur Better Call Saul
Gestartet hatte alles mit der absolut genialen Serie Breaking Bad. Viel hatte ich schon über sie gehört und den Hype nie so ganz verstanden; nun verstehe ich diesen und bin selber ein großer Fan. Auf das Spin-Off Better Call Saul freue ich mich schon jetzt und hoffe, dass es auch weitere Nachfolger dieser Serie geben wird. Aber gut; weiter geht’s in meinem Leidensweg.

Die Grundidee warum ich mir ein Netflix-Abo holte, bestand aus zwei Punkten. Zum einen wollte ich bessere Filme zu den Zeiten anschauen, an denen ich auch wirklich Zeit habe. Und zum anderen erhoffte ich mir durch weniger Werbung eventuell auch etwas früher ins Bett zu kommen. Letzterer Punkt hat sich aber so absolut nicht bestätigt, denn noch eine Folge geht immer.

Nachdem ich mit Breaking Bad durch war, was leider innerhalb von etwas über zwei Wochen der Fall war, ging es weiter mit etwas „lustigeren“ Serien wie New Girl und Big Bang Theory. Beide sind ideal zum nebenbei schauen. Dazwischen kamen noch die neuen Filme Der Hobbit: Teil 1 und James Bond 007 – Skyfall hinzu, welche mich davon überzeugten, dem Dienst doch noch einen weiteren Monat treu zu bleiben.

Netflix läuft ohne Probleme
Mein TV-Verhalten hat sich, seit ich Netflix besitze, komplett verändert. Klassische TV-Sender wie Pro7, Vox, ARD etc. werden von mir eigentlich nicht mehr aufgerufen. Alles läuft über Netflix, dann wann ich es möchte. Probleme hatte ich mit dem Dienst in nun knapp zwei Monaten erst ein einziges Mal; und da bin ich mir nicht einmal sicher, ob es nicht eventuell doch an meinem Internet-Anbieter lag.

Mittlerweile habe ich die Serie House of Cards für mich entdeckt. Kevin Spacey spielt seine Rolle als machtbesessener Kongressabgeordneter absolut genial und die Serie mausert sich langsam zu meinem neuen Favoriten nach Breaking Bad. Netflix hat mich somit für einen weiteren Monat als Kunden gewonnen und ein Ende ist nicht in Sicht.

Eingesetzt wird Netflix bei mir sowohl am Laptop und PC als auch über den Google Chromecast. Vor allem über den Google Chromecast nutze ich den Dienst am meisten. Es ist eine sehr einfache Möglichkeit Netflix direkt am TV-Gerät zu schauen und über die offizielle iPad-App zu steuern. Das Verknüpfen der beiden Anwendungen verlief hierbei zudem problemlos und sorgte in der Vergangenheit nur selten für Probleme. Ein Neustart der App und ein erneutes Einschalten des TV-Geräts konnte diese dann auch meist beseitigen.

Für mich persönlich ist Netflix ein toller Dienst, welchen ich wohl auch in den kommenden Monaten noch abonnieren werde. Gleichzeitig muss aber auch erwähnt werden, dass ich Serien deutlich lieber anschaue als Filme und dies auch ein Glück für Netflix ist. Wer nämlich nach guten und vor allem neuen Filmen sucht, der wird aktuell noch enttäuscht sein.
Tags: Tech, Netflix
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