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Activision: Genre der historischen Fiktion ist in Gefahr!

Der ehemalige Bürgermeister von New York nimmt beim Verfahren in Los Angeles Stellung zur Anklage von Noriega. Activision beruft sich bei dem Gastauftritt von Noriega in Call of Duty: Black Ops II auf die geschützte Redefreiheit. Activision sieht Spiele im Genre der historischen Fiktion in Gefahr, sollte die Klage durchgehen.
Von Viktor am 09.10.2014
Bild-Quelle: Activision Blizzard
Activision Blizzard, Schöpfer der of Duty-Reihe, hat eine Antwort zu den Anschuldigungen vom ehemaligen Diktator Manuel Noriega verfasst. Rudolph Giuliani, ehemaliger Bürgermeister von New York und teilhabender Partner von Bracewell & Giuliani LLP, wird neben Munger, Tolles & Olson LLP als Vertretung für Activision in der Anhörung am 16. Oktober in Los Angeles auftreten. Activision Blizzard beruft sich bei dem Gastauftritt von Noriega in Call of Duty: Black Ops II auf die geschützte Redefreiheit und rechnet mit einer klaren Abweisung der Klage.

„Manuel Noriega war lediglich ein winziger Teil in Call of Duty und im Rahmen dieser unerhörten Anklage sollte er keinen Cent bekommen,“ kommentiert Rudolph Giuliani. „Sollte er damit durchkommen, würde dieser Fall das gesamte Genre der historischen Fiktion auslöschen. Ich freue mich sehr, die Macher von Call of Duty im Gerichtsverfahren gegen einen verurteilten Straftäter, der nur das amerikanische Rechtssystem verhöhnt und die Meinungsfreiheit angreift, zu vertreten.“

Die Geschichten der Call of Duty-Franchise sind wie viele Filme und TV-Serien aus Schlagzeilen der Geschichte entstanden. Vom Kalten Krieg über den Zweiten Weltkrieg bis hin zu den fortschrittlichen Soldaten im kommenden Call of Duty: Advanced Warfare waren die Spiele stets fiktional, jedoch basierend auf historischen Begebenheiten. In Call of Duty kommen regelmäßig rücksichtslose Diktatoren oder berüchtigte Schurken wie Fidel Castro und Manuel Noriega vor – ebenso bekannte Persönlichkeiten wie der ehemalige Präsident John F. Kennedy.

Der Antrag, die Anklage fallen zu lassen, wurde am 22. September 2014 dem Gericht in Los Angeles vorgelegt. Nach offiziellen Statuten sah die Rechtslage vor, die Anschuldigungen von Noriega abzuweisen. Die Anwälte Noriegas verfassten hierzu am 2. Oktober eine Antwort, woraufhin Activision eine erneute Antwort heute vorlegt. In einer Anhörung am 16. Oktober 2014 dürfen beide Seiten ihre Ansichten kundtun. Relevante Rechtsdokumente hierzu gibt es unter https://community.activision.com/community/press/documents.
Tags: Games, Activision Blizzard
Quelle: Pressemitteilung
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