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Social Trademarks: Im Gespräch mit Ibrahim Evsan

Newsslash hatte die Gelegenheit, mit Ibrahim Evsan über sein neues Projekt Social Trademarks zu sprechen. Wer eine Social Trademark werden kann und um was es sich hierbei genau handelt, verraten wir in unserem Artikel.
Von Viktor Pulz am 29.01.2014
Das Wort „Markenbotschafter“ wird den meisten ein Begriff sein. Die Idee dahinter ist schnell erklärt: Ein Unternehmen baut eine sympathische und meist gut aussehende Person oder Figur auf, die das Produkt und die Werte der Firma nach außen symbolisieren soll.

Ibrahim "Ibo" Evsan, den meisten wohl durch seine Twitter- und Facebook-Aktivitäten bekannt, möchte diese Idee nun weiter spinnen und den Begriff Social Trademark etablieren. Mit einem eigens dafür ins Leben gerufenen Projekt plant er, Experten und Fachleuten dabei zu helfen, ihr Wissen mit der Welt zu teilen und so eine Social Trademark zu werden; also eine Art Markenbotschafter für sich selber.

Dazu hat er ein derzeit sechsköpfiges Team zusammengestellt, mit dem er verschiedenen Personen bei diesem Vorhaben unterstützen und ihnen dafür ein eigens zugeschnittenes Service-Paket anbieten möchte. Dieses beinhaltet neben einem CMS-System auch Konferenzmanagement, Workshops für den Umgang mit Social Media, Suchmaschinenoptimierung und Lektorat der für den eigenen Blog entworfenen Artikel.

"Ich folge lieber Persönlich- keiten als Marken im Internet"
Auf unsere Frage hin, wie Ibo auf die Idee von Social Trademarks kam, sagte er: „Nachdem ich festgestellt habe, dass ich lieber Persönlichkeiten als Marken im Internet folgen möchte, entstand die Idee und Begriffsbezeichnung des Social Trademarks. Jede Marke besitzt zwar ihre eigene Botschaft; jedoch können diese nach kurzer Zeit eintönig, ausdruckslos und nicht mehr authentisch wirken. Menschen indessen haben täglich neue Botschaften und Eindrücke zu verkünden.“

Jedes Mitglied des Social Trademark-Projekts ist hierbei handverlesen und laut Evsan ein authentischer Experte auf seinem Fachgebiet. Dafür möchte er mit der neu erfundenen Marke bürgen. Welche Personen er bereits von seinem neuen Projekt überzeugen konnte, wollte er uns nicht verraten und verkündete stattdessen: „In diesem Punkt versprechen wir unseren Kunden absolute Diskretion. Wir erhalten jedoch täglich neue Anfragen von Interessenten, die zum Beispiel im Bereich Wirtschaft, Philosophie und Psychologie tätig sind.“

Wer seine eigene Social Trademark mit Ibo aufbauen möchte, muss nicht zwingen tausende von Euro springen lassen. „Jedes Angebot wird individuell auf die Wünsche unserer Kunden angepasst.“ Wichtig ist für Ibo vor allem, dass es sich bei den Personen, die zu einer Social Trademark werden wollen, um besondere und einzigartige Menschen handelt, die ihr Wissen mit anderen Teilen wollen.

Selber geht Evsan mit gutem Beispiel voran und kann durchaus als erfolgreiche Influencer bezeichnet werden. So hat er alleine auf Twitter über 19.000 Follower und ist in über 11.000 Google Plus Kreisen.

Voraussichtlich im März möchte er neue Räumlichkeiten mit seinem aktuell aus sechs Personen bestehenden Team beziehen. „Bereits in einem Jahr möchte ich 20 Leute beschäftigen. Zudem wünsche ich mir weiterhin interessante, herzensgute und einzigartige Kunden, die mit ihrem Wissen und ihrer Persönlichkeit die Gesellschaft stärken werden.“


Zur Person: Ibrahim Evsan ist erstmals durch die von ihm und Thomas Bachem gegründete Plattform sevenload bekannt geworden. Danach gründete die neue Firma United Prototype und realisierte mit dieser das SocialGame Fliplife; dieses wurde Mitte 2012 an die KaiserGames GmbH verkauft, welche unter anderem das erfolgreiche Minispiele-Portal Spielaffe.de betreibt.

Ibrahim Evsan auf: Google Plus, Twitter, Facebook
Tags: Tech, Social Trademarks, Ibrahim Evsan, Interviews
Quelle: SocialTrademarks.de