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Die neue deutsche Netflix-Eigenproduktion 1899 streicht Rekord-Fördersumme ein

Die Dreharbeiten zur neuen deutschen Eigenproduktion Netflix mit dem Namen 1899 sind schon in vollem Gange. Jetzt erst wurde bekannt, welch beeindruckende Fördersumme die beiden Macher Jantje Friese und Baran bo Odar, die schon Dark zum Erfolg führten, für die Serie eingefahren haben.
Von Daniela am 21.07.2021
Bild-Quelle: Netflix
Jantje Friese und Baran bo Obar sind seit der deutschen Netflix-Eigenproduktion Dark in aller Munde. Seit Mai laufen nun schon die Kameras für ihr neuesten Meisterwerk, eine Serie mit dem Namen 1899. Netflix setzt große Hoffnungen in das erfolgreiche Team, und jetzt zeigt die Liste der Fördergelder auch, welche enormen Summen die beiden sich für die Serie 1899 gesichert haben.

Allein die Produktionsfirma hinter 1899, die German Motion Picture Fund hat Dark Ways, hat zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Zuvor schon hatte sich das Medienboard Berlin-Brandenburg mit zwei Millionen beteiligt. Das liegt daran, dass die Serie unter anderem in den legendären Babelsberg-Studios und in Berlin und Umgebung gedreht und produziert wird. Das sind allein schon 12 Millionen Euro an staatlicher Förderung. Da in Deutschland produzierte Serien bis zu einem Viertel so gefördert werden können, kann es also durchaus sein, dass insgesamt bis zu 48 Millionen Euro in der ersten Staffel des Projekts stecken könnten, und wahrscheinlich auch tun. Das wären pro Folgesechs Millionen Euro.

Mit dieser Rekordsumme an Fördermitteln steckt die Serie 1899 Babylon Berlin in die Tasche. Die Serie Babylon Berlin hatte insgesamt für die ersten beiden Staffeln, die zusammen 16 Folgen umfassen, 40 Millionen erhalten. Das klingt alles sehr viel, ist aber im Vergleich zu US-Produktionen immer noch relativ wenig. Zum Beispiel haben Game of Thrones oder The Mandalorian pro Episode 15 Millionen US-Dollar verschlungen. Beachtlich ist es dennoch. Die hohen Kosten der Serie 1899 sind teilweise sicherlich dadurch zu erklären, dass die Produktion in einem ganz neu errichtetem Atelier für virtuelle Produktionen stattfindet. Die Pressemitteilung beschreibt die Arbeit in dem Studio „Volume“ so:
„Das Kernelement des Volume ist die größte LED-Festinstallation dieser Art in Europa. Mit Einsatz dieser State-of-the-Art-Technologie können virtuelle Sets und Locations so hinter den Schauspielern projiziert werden, dass sich die Schauspielerinnen und Schauspieler so fühlen, als seien sie mitten in den Originalschauplätzen. Das Volume wird dauerhaft in den traditionsreichen Studios vor den Toren Berlins Kreativen und Filmemachern aus aller Welt für neue Projekte zur Verfügung stehen. Das Volume ist Eigentum von Dark Ways und wurde von Dark Ways sowie Studio Babelsberg mit der Unterstützung von Netflix gegründet.“

In der Serie 1899 geht es um ein Dampfschiff, welches ein paar Menschen transportiert, die in der großen weiten Welt über dem Ozean ein neues Leben beginnen wollen. Während der Überfahrt von London nach New York geht allerdings so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann. Die Crew auf dem Dampfer entdeckt nämlich ein Schwesternschiff, welches sich in Gefahr befindet, denn es ist vom Kurs abgekommen. Die Crew will helfen, aber stürzt das eigene Schiff damit vielleicht ins Verderben...
Tags: Serie, Netflix, Dark
Quelle: Serienjunkies
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