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Videobasierte Arzttermine werden immer beliebter

Seit der Zulassung der Telemedizin durch die Bundesärztekammer im Jahr 2018 steigt die Popularität der Diagnostik und Therapie mittels Telekommunikation deutlich an.
Von Viktor am 11.12.2020
Bild-Quelle: Kry
Zwar äußerten sich viele der Bundesbürger anfangs kritisch über die neue Art der Arztkonsultationen, doch ist diese Skepsis auch wegen der Corona Pandemie größtenteils verflogen. Die schon vor 2020 ansteigenden Zahlen der in Deutschland durchgeführten virtuellen Sprechstunden, sind durch den Ausbruch des hochansteckenden SARS-CoV-2-Erregers nochmals deutlich in die Höhe geschnellt.

Unter Telemedizin wird die Konsultation und Diagnostik unter Einsatz audiovisueller Kommunikationstechnologien trotz räumlicher Trennung verstanden.

Während das Bundesministerium für Gesundheit die Vorteile der Telemedizin besonders in der Versorgung der Bevölkerung, die im ländlichen Raum lebt, sieht, sind diese deutlich vielfältiger. Die Unternehmen, die Telemedizin in Deutschland anbieten, werben besonders mit den kurzen Wartezeiten. Während man um einen traditionellen Termin anzufragen, häufig mehrere Minuten in der Warteschleife von Arztpraxis oder Krankenhaus verbringt, kann man einen Telemedizintermin ganz einfach mit wenigen Klicks über eine App buchen. Meist ist noch am gleichen Tag, aber spätestens am Folgetag ein Termin verfügbar. Die geringe Wartezeit steht im starken Kontrast zu den Wartezeiten auf einen Termin in einer Praxis. Diese kann Tage, wenn nicht sogar Wochen dauern.

Zudem hat die Telemedizin großen Teilen der Bevölkerung den Zugang zur spezialmedizinischen Versorgung geschaffen. Wer eine Zweitmeinung oder eine Meinung von einem Spezialmediziner braucht, kann diese heute ganz einfach digital einholen und muss nicht mehr teils lange und beschwerliche Wege für eine Untersuchung auf sich nehmen. Telemedizin ist für Patienten somit deutlich bequemer und wegen der nicht anfallenden Anfahrtskosten auch günstiger.

Kosten werden aber nicht nur durch den Wegfall der Anreise der Patienten gespart. Da für eine telemedizinische Untersuchung weniger Personal und auch weniger Platz benötigt werden, senken die Fernuntersuchungen auch die Kosten für das ganze Gesundheitssystem.

Da sich nach nunmehr zwei Jahren Telemedizin in Deutschland zeigt, dass viele der Krankheiten, wegen derer die Bundesbürger einen Arzt aufsuchen, auch über Video diagnostizierbar sind, steht dem Siegeszug der Telemedizin nichts mehr im Wege. Viele Krankheiten wie Erkältung, Migräne oder Grippe können bei einer virtuellen Sprechstunde erkannt werden. Braucht der Patient ein Rezept oder eine Krankmeldung, werden diese in Sprechstunden, die über offizielle Gesundheitsunternehmen wie Kry durchgeführt werden, direkt digital ausgestellt und an die erkrankte Person elektronisch übermittelt.

In Zeiten der Corona Pandemie kommen die Vorteile der Telemedizin voll zum Tragen. So profitieren nicht nur Menschen, die unter Corona Symptomen leiden, von dem Service, von zu Hause aus einen Arzt zu konsultieren, sondern auch die Bundesbürger, die große Angst vor einer Infektion mit Corona haben. Diese können dank der Telemedizin einen Arzt sprechen, ohne sich der Gefahr einer möglichen Ansteckung auszusetzen.
Tags: Tech, Kry
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