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Weeds steht vor Syndication-Deal

Angetrieben von den hohen Einnahmen der weltweiten Lizenzierung der Erfolgsserie Mad Men ist Lionsgate nun drauf und dran, mit einem weiteren, alt bekannten Projekt neue Perspektiven zu eröffnen. Das Zugpferd dafür ist die Serie Weeds, die nicht nur bei Freunden des Cannabis auf positive Resonanzen stoßen konnte.
Von Viktor Pulz am 16.10.2020
Bild-Quelle: Weeds
Für Herbst 2020 ist der große Schritt geplant
Erst Ende des vergangenen Jahres gab es für Serienjunkies einen Grund zur Freude, da ein weiteres Highlight ein Reboot bekommen sollte. Die Serie “Weeds” feierte im Jahr 2005 Premiere, lange bevor Produkte wie Cremen, Kristalle oder Öle auf CBD-Basis hierzulande legalisiert wurden, und konnte sich dennoch eine sehr treue Fangemeinde aufbauen. Mit der Ankündigung eines Revivals auf dem Sender “Starz” steht nun alles bereit für die Wiederauferstehung im Herbst.

“Unser nächstes Projekt “Weeds” wird derzeit für einen “Syndication”-Lauf vorbereitet, welcher noch im Herbst starten soll”, wird Jon Feltheimer, CEO von “Lionsgate” nach der Veröffentlichung des letzten Einnahmeberichts zitiert. Damit greift der Chef des Multimillionen-Dollar-Konzerns seine Ambitionen wieder auf, die bereits vergangenen November genannt wurden. Des Weiteren war auch Kevin Beggs, Leiter der Fernsehabteilung von “Lionsgate” Ende Mai sehr positiv eingestellt - Ansporn waren die hohen Erträge von Lizenkäufen der Serie “Mad Men”. “Durch diese Entwicklungen sind wir sehr zuversichtlich, dass wir mit “Weeds” eine ähnliche Monetarisierung erzielen können”.


Die Achte Staffel als zusätzliches Angebot
Im Gegensatz zu “Mad Men” werden die Chancen hoher Einnahmen allerdings durch neue Episoden von “Weeds” erhöht. Die Wiederauferstehung der Hauptfigur Nancy Botwin, gespielt von Mary-Louise-Parker, soll etwa ein Jahrzehnt nach dem Ende der ursprünglichen Handlung erfolgen. Abgesehen von der Hauptrolle übt die Schauspielerin dabei auch die Tätigkeit des “Executive Producer” aus.

Angesichts einiger personellen Veränderungen bleibt jedoch abzuwarten, inwiefern sich die Erzählweise des Reboots in Zukunft entwickeln wird. Die Entwicklerin der Serie, Jenji Kohan, ist nicht mehr mit von der Partie - Grund dafür ist ein Exklusivdeal mit “Netflix”, welcher bereits im Jahr 2017 unterzeichnet wurde. Victoria Morrow, die bereits als Drehbuchautorin für das Original fungierte, ist allerdings wieder mit von der Partie.

Nicht nur Weeds macht Lionsgate erfolgreich
Ein möglicher Grund, warum Lionsgate trotz 8-jähriger Abwesenheit von “Weeds” nun viel Geld in den Relaunch der Serie investieren kann, hängt wohl auch von dem beeindruckenden Wachstum des Unternehmens ab. Der Katalog des Konzerns umfasst beispielsweise das Netflix-Original “Orange Is The New Black” und die Serie “Power”, die sich aufgrund des Erfolges mittlerweile im Aufbau zur Franchise befindet.

Durch diese und andere Projekte verzeichneten der aktuelle Finanzbericht ein besonderes Hoch.
Tags: Serie, Weeds
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