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Facebook kündigt neue VR-Brille zum Powerpreis an

Virtuelle Realität und die damit verbundene Hardware ist seit Jahren ein Nischengeschäft, und wird es wohl auch noch eine Weile bleiben. Nun will Facebook auf dem markt mehr als zuvor mitmischen und kündigt die neue Oculus Quest zum Kampfpreis an. Kommt VR so aus der Nische heraus?
Von Daniela Heim am 21.09.2020
Bild-Quelle: Facebook
Facebook will anscheinend das Geschäft mit den VR-Brillen noch einmal so richtig ankurbeln. In den USA wird nun eine neue Version der Oculus Rift erscheinen. Oculus Quest heißt die neue VR-Brille und wird mit 299 Dollar satte 100 Dollar günstiger sein als das Vorgängermodell. Die Oculus Quest, die am 13. Oktober auf den US-Markt kommt, braucht keinen zusätzlichen Computer. Allerdings müssen wir hier in Deutschland wohl noch eine unbestimmte Zeit auf die VR-Brille zum Hammerpreis warten. Der Grund dafür: man befinde sich in Diskussionen mit Regulierern, wie Facebook ohne weiteren Kommentar bekanntgab.

Zuletzt hatte die Oculus Rift mit der Neuerung, dass man sie nur noch mit einem Facebook-Account nutzen kann, für Aufruhr gesorgt (Newsslash berichtete). Der Verkauf der Oculus Rift ist schon eingestellt. Mit dem Nachfolger Oculus Quest, die Brille mit einem neuen Chip, der speziell für die Anzeige virtueller Realität entwickelt wurde, sorgt für ein besseres Bild und ist leichter als das Vorgängermodell. Außerdem gibt es eine neue Anwendungsmöglichkeit. Infinity Office heißt sie und ist ein virtueller Arbeitsplatz, bei dem man in der Brille an zwei großen Monitoren arbeiten kann. Dazu gibt es auch gleich noch eine Tastatur, von Logitech, versteht sich, mit der die Nutzer ihre virtuellen Finger auch tippen sehen können.

Das ist aber noch nicht alles, was Facebook in Sachen VR gerade plant. Zurzeit wird auch an einer Brille mit durchsichtigen Gläsern gearbeitet, die zusätzliche Infos für die Nutzer aus der realen Umgebung einblenden kann. Tests für die breite Anwendung sollen bald beginnen. In den USA wird man dann vielleicht Facebook-Mitarbeiter erkennen können, denn diese sollen nicht nur in den Büros, sondern auch in der Öffentlichkeit mit den neuen VR-Brillen herumlaufen.

Facebook plant, für die Nutzung der Brille ein dreidimensionales Modell aller möglichen Umgebungen zu realisieren, dass mit der Kamera automatisch aktualisiert wird. Durch diese Live-Maps solle eine Assistenz-Software möglich werden, die uns Menschen im Alltag mit der VR-Brille begleitet. Da darf man gespannt sein, was Facebook-Chef Zuckerberg da so alles vorhat. Um das Projekt umzusetzen, hat sich Facebook mit dem Brillenkonzern EssilorLuxottica zusammengetan. Schon im Jahr 2021 soll das Resultat unter der Marke Ray-Ban auf den Markt kommen.
Tags: Tech, Facebook
Quelle: Spiegel Online
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