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Jim Parsons verrät – Darum habe ich als Sheldon aufgehört

Zwölf Staffeln lang war die Serie The Big Bang Theory weltweit ein voller Erfolg. Dann verkündete Sheldon-Darsteller Jim Parsons, dass er aufhören will – und besiegelte damit auch das Ende der Serie. Warum er keine Lust mehr auf den ewigen Nerd hatte, verrät er in einem Interview mit David Tennant.
Von Daniela Heim am 19.08.2020
Bild-Quelle: The Big Bang Theory
Zwölf Staffeln lang gab Jim Parsons dem nerdigen Physiker Sheldon und auch der gesamten Serie The Big Bang Theory ein Gesicht. Der Erfolg war groß, doch irgendwann musste Schluss sein. Warum Parsons nach über einem Jahrzehnt keine Lust mehr auf die Serie und seinen Charakter hatte, verrät er im Podcast von David Tennant in einem Interview. Nach einer Serie erschütternder Ereignisse in seinem Leben wurde ihm klar, dass es „noch andere Dinge gab, die er versuchen und tun musste“.

Zuallererst kam der letzte Vertrag um die Ecke, der für nur zwei Jahre galt. „Unser endgültiger Vertrag galt für die letzten zwei Jahre, aber niemand wusste, was das bedeuten würde, als wir ihn unterschrieben“, sagte er. „Ich hatte irgendwie den Verdacht, dass es das für mich sein würde, wenn ich diesen Vertrag unterschreibe.“ Nach der Unterzeichnung schon hatte Parsons das Gefühl, dass er gehen wolle. Er war überfordert, wie er zugab. Die Filme zur Serie, die Proben für ein Theaterstück, Webespots – all dies wurde zu viel, und wurde noch gekrönt von dem tragischen Verlust seines Hundes, der am Ende seines Lebens angekommen war.

„Ich war erschöpft. Mehr als alles andere ärgerte ich mich darüber, dass einer unserer Hunde damals wirklich am Ende seines Lebens angelangt war.“

Nachdem sein Hund eingeschläfert worden war, brach Parsons sich bei einer Probe das Bein. „Das war der schrecklichste Moment der nächsten Tage, denn ich fühlte mich wie am Rande einer Klippe. Ich taumelte und sah etwas wirklich Dunkles unter mir. Unterm Strich war es ein wirklich intensiver Sommer. Als der Hund starb, war er 14 Jahre alt, und mein Partner Todd und ich waren zu diesem Zeitpunkt seit 15 Jahren zusammen. Es war also einfach das Ende einer Ära“. Das Leben auf der Überholspur war Parsons too much.

Doch das waren noch nicht alle Punkte, die Parsons zur Entscheidung, die Serie The Big Bang Theory zu verlassen, gebracht hatten. Ihm wurde bewusst, dass er am Ende der zwölften Staffel nur sechs Jahre jünger sein würde als sein Vater, der dann mit 52 Jahren starb. Das Gefühl, vielleicht noch etwas z verpassen, weil er mit Eiltempo durch sein Leben raste, brachte ihn dazu, den Schlussstrich unter den großen Knall zu ziehen. Er wollte noch andere Dinge versuchen. Dinge, von denen er zum damaligen Zeitpunkt, und auch jetzt noch nicht genau weiß, welche das sein könnten.

Allerdings war Jim Parsons bei seinem Ausstieg nicht bewusst, dass damit auch das Ende der ganzen Serie besiegelt sein würde. „Ich hatte nie das Gefühl, dass ich nicht wollte, dass die Serie ohne mich weitergeht. Tatsächlich fühlte ich irgendwie das Gegenteil. Ich hatte das Gefühl, dass hier so viel Gutes passiert, es so viele Leute lieben'.“
Tags: Serie, The Big Bang Theory
Quelle: Serienjunkies
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