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Zynga kauft Peak Games für satte 1,8 Milliarden Dollar

Während wir es uns an Pfingsten einfach nur gut gehen ließen, gab es in der Welt der Spiele eine riesige Übernahme. Zynga erwarb das türkische Studio Peak Games und legte satte 1,8 Milliarden Dollar auf den Tisch. Damit ist Peak Games das erste Einhorn in der Türkei.
Von Daniela Heim am 02.06.2020
Bild-Quelle: Zynga
Über die Pfingstfeiertage gab es die wenig Sonne, aber jede Menge Freizeit. Um die Gestaltung der Freizeit ging es auch in einem Mega-Deal, der Pfingsten für das erste Unicorn in der Türkei sorgte. Als Unicorn (Einhorn) werden Start-Ups bezeichnet, die vor dem Börsengang eine Bewertung von einer Milliarde US-Dollar abbildet, Genau dies ist nun Peak Games gelungen, die als erstes Unternehmen der Türkei überhaupt diese Schwelle erreichte. Zum Einhorn wurden Peak Games, weil der US-amerikanische Games-Riese Zynga am 1. Juni bekanntgab, dass es Peak Games für satte 1,8 Milliarden US-Dollar übernehmen wird.

Jeweils 900 Millionen fließen in bar und in Zynga-Aktien. Somit wird die große Welt der Social-Games bei Zynga nun bald auch durch den Erfolgshit des in Istanbul ansässigen Studios Peak Games, Toon Blast, bereichert werden. Interessanterweise ist dies das zweite Mal, dass Zynga eine Akquisition von Peak Games tätigt. Im Jahr 2017 erwarb das Unternehmen das Geschäft mit mobilen Kartenspielen (Spades Plus, Gin Rummy Plus) für 100 Millionen Dollar. Zu den Investoren von Peak gehörten die europäischen VCs Earlybird und Hummingbird Ventures - beides aktive Unterstützer von Start-ups in den Schwellenländern der Region - und Endeavor Global (die gemeinnützige Organisation, die über ihren Endeavor Catalyst-Fonds investiert). Sidar Sahin, der Gründer und CEO, war der größte Aktionär des Unternehmens gewesen.

Zynga hat durch die Übernahme natürlich mehrere Fliegen mit einer Klatsche geschlagen. Zum einen wandern mit Toon Blast und Toy Blast zwei sehr erfolgreiche Titel bzw. Franchises zum Riesen aus den USA, die man mit ein paar Investitionen noch richtig gut ausbauen und somit jede Menge Geld verdienen kann. Zum anderen muss in dieser Hinsicht gar nicht mehr richtig viel getan werden, denn die beiden Games aus der Türkei sind schon jetzt mit 12 Millionen täglicher Nutzer in den TOP Ten und Top 20 der Apple Charts. Das ist besonders hinsichtlich des Anzeigengeschäfts von Zynga sehr positiv zu bewerten. Zynga kann mit diesen Voraussetzungen seinen Wirkungs- und Bekanntheitskreis rasant erweitern, denn die meisten Spieler von Toon Blast und Toy Blast befinden sich außerhalb des Heimatmarktes USA.

Zwei beliebte Spiele und die Erweiterung der Zielgruppen sind also zwei Schnäppchen für Zynga. Das dritte, was mit der Übernahme von Peak Games hinzukommt, ist das Talent und die Fähigkeiten der Mitarbeiter, die nun in die Zynga-Familie aufgenommen werden. Peak Games hat 100 Mitarbeiter, die an den aktuellen Franchises und anderen Spielen arbeiten. Während also die Back-Ends (und die Einnahmen) zusammengelegt werden, werden die Mitarbeiter von Peak laut Zynga an Ort und Stelle bleiben und weiterhin unter der Marke Peak an den bestehenden Franchises sowie an neuen Projekten arbeiten, die sich bereits in der Entwicklung befinden.

Aufgrund des Deals, der im dritten Quartal 2020 abgeschlossen sein wird, hat Zynga auch seine Prognose gleich angepasst. Die Aktien stiegen im vorbörslcihen Handel schon um 5 Prozent. Konkret geht Zynga von einer Einnahmenerhöhung um 40 Millionen US-Dollar aus.
Tags: Games, Zynga
Quelle: TechCrunch
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