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Gesundheitsdaten auf dem Handy unterstützen zusehends medizinische Forschung

Für die Entwicklung neuer Medikamente und Therapieansätze sind medizinische Wissenschaftler auf Daten von möglichst vielen Personen angewiesen. Immer mehr Forschungseinrichtungen setzen hier auf moderne Technik und versuchen, beispielsweise über Smartphones die Gesundheitsdaten zahlreicher Nutzer zu sammeln und abzurufen.
Von Viktor Pulz am 21.03.2020
Bild-Quelle: Fitbit
Immer häufiger geht die Wissenschaft vollkommen neue Wege, um die Forschung nach neuen Medikamenten und Therapien zu unterstützen. Eines haben sie gemeinsam: Für jede wissenschaftliche Untersuchung werden unzählige Daten gebraucht. Dabei sollten diese von einer möglichst breiten Bevölkerungsgruppe stammen, sodass unterschiedliche Rahmenbedingungen bei der Einschätzung berücksichtigt werden. Mussten früher aufwendig zahlreiche Probanden gesucht und in großen Studien zusammengeführt werden, gibt es heute neue Wege. Immer mehr Wissenschaftler versuchen Ihre Handydaten für die eigene Arbeit zu gewinnen.

Erste Apps gab es schon 2015
Neu ist der Gedanke, die medizinische Forschung mit Handydaten zu unterstützen, nicht. Entsprechende Apps wie die Android-Anwendung Folding@Home, die in Kooperation mit der Stanford University entstand, gab es schon 2015. Damals wurden sie als große Revolution gefeiert. Bei Folding@Home greifen Forscher auf die Rechenleistung Ihres Android-Smartphones zurück. Das geschieht aber nur so, dass Sie dadurch nicht eingeschränkt werden. So erfolgt der Zugriff entweder, wenn Ihr Akku gerade voll geladen ist oder wenn sich das Smartphone am Ladegerät befindet. Wichtig ist lediglich, dass Sie das Android-Gerät mit einem intakten WLAN verbinden.

Die App ist nur eines von vielen Beispielen, wie Smartphones mit Medizin und Forschung zusammenarbeiten und sie so unterstützen können. Auch immer mehr medizinische Geräte nutzen Ihr Smartphone mittlerweile, um andere aufwendige Softwarelösungen überflüssig zu machen oder um zusätzliche Daten zu generieren.

Immer mehr EMS-Geräte arbeiten mit Handynutzung
Die neuesten Gesetzesentwürfe sehen es vor, dass Smartphones bald in die Therapie eingebunden und damit verbundene Kosten von den Krankenkassen übernommen werden. Wie genau das funktioniert und welche Vorteile es mitbringt, lässt sich auch am Beispiel der EMS-Geräte sehr gut verdeutlichen. EMS-Geräte galten lange Zeit als teuer und wurden in erster Linie dann eingesetzt, wenn sie von Medizinern verschrieben wurden. Die Elektrostimulation kann nicht nur bei der Therapie von Muskeln für positive Effekte sorgen, sondern fördert ebenso Ihre Schmerzbehandlung.

Forschungen haben gezeigt: Die Anwendung der EMS-Geräte bietet sich nicht nur im Sport und der Reha an, sondern kann auch in Ihrem Alltag für positive Effekte sorgen. Entsprechend vielseitig werden die EMS-Geräte heute eingesetzt. Um sie leicht zugänglich zu machen, setzen immer mehr Hersteller auf das EMS-Gerät mit Handysteuerung. Das Smartphone wird dabei zur Einstellung der Elektrostimulation genutzt. Die meisten Geräte und Softwarelösungen sind so gestaltet, dass sie Ihre Daten aufzeichnen, die dann wiederum von Ärzten ausgelesen und ausgewertet werden können.

Smartphones sind erhebliche Chance für die Mediziner
Daniel Oberhaus von Arzneimittelfakten fasst die Bedeutung Ihres Smartphones für die Forschung zusammen: “Das Sammeln von medizinisch relevanten Daten über das Smartphone ist eine der besten Möglichkeiten für Forscher, um auch Daten von Menschen in Studien zu berücksichtigen, die sich nicht im unmittelbaren Umkreis befinden. Für die Wissenschaft wäre es vertanes Potenzial, wenn diese Chance nicht genutzt werden würde.” Dazu kommt, dass Gesundheits-Apps bei Verbrauchern sehr beliebt sind und rasch geeignete Anwender finden. Die hohe Akzeptanz ist ein weiterer Vorteil der Wissenschaft.
Tags: Tech, Fitbit
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