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Goodgame Studios ziehen Bilanz für 2018

Die Jahre 2017 und 2018 waren für die Hamburger Goodgame Studios stürmisch. Nun zieht das Studio offiziell Bilanz. Die Essenz daraus: weniger Umsatz und doch einen deutlichen Gewinnsprung. Zumindest ist zu sehen, dass sich das Unternehmen nach Verkauf, Massenentlassungen und dem Rückzug der Gründer nun wieder in ruhigeres Gewässer begeben hat.
Von Daniela Heim am 13.02.2020
Bild-Quelle: Goodgame Studios
In Hamburg geht es in regelmäßigen Abständen etwas stürmischer zu. Zuletzt sorgte Sabine für eine Flut und auch ein bisschen Aufregung. Doch auch in der Hamburger Games-Szene sind so manche Stürme zu verzeichnen. Im Jahr 2017 sorgte Spiele-Entwickler Goodgame Studios für einen solchen. Die beiden Gründer hatten damals ihr Unternehmen an Stillfront verkauft. Stolze 270 Millionen hat das eingebracht, aber auch jede Menge Aufregung, denn die Übernahme war mit Massenentlassungen, neuen Strategien und Wechseln im Management verbunden. Zudem schrieb das Studio hohe Verluste, denn das rasante Wachstum war deutlich aus der Bahn geraten. Nun zieht das Unternehmen für das Jahr 2018 Bilanz. Goodgame Studios verzeichnen zwar weiterhin starke Verluste im Umsatz, doch steht dennoch mit einem gutem Gewinnsprung da.

Zurück in ruhigeren Fahrwassern
Der Umsatz im Jahr 2018 ist bei Goodgame Studios um knappe 5 Millionen Euro von 96 auf 91 Millionen gesunken. Dennoch steigt das Jahresergebnis von 11,8 Millionen Euro auf 18,4 Millionen. Der Grund hierfür ist wohl vor allem in den deutlich gesunkenen Personalkosten zu finden. Statt ehemals noch 18 Millionen Euro flossen nur noch 14 Millionen in Gehälter. Auch im Jahr 2018 sank die Mitarbeiterzahl nämlich nochmal. Zurzeit haben die Goodgame Studios 277 Beschäftigte. Zu Hochzeiten waren dies immerhin mehr als 1200.

Halber Umsatz und ein Drittel weniger Personal sorgen beim Hamburger Entwickler also für den gleichen Überschuss wie im Glanzjahr 2014. Mit diesen Zahlen steht das Unternehmen weiterhin als bedeutendes Spieleunternehmen in Hamburg und Umgebung dar, wobei der Abstand zum Marktführer InnoGames sehr groß ist. Der schärfste Mitbewerber verzeichnete zuletzt immerhin für 2019 einen Umsatz von 190 Millionen Euro (Newsslash berichtete).

Für 2019 allerdings rechnet auch das Management von Goodgame Studios wieder mit wachsenden Umsatzzahlen. Dafür soll vor allem der neue Titel „Empire: Age of Knights“ sorgen.
Tags: Games, Goodgame Studios
Quelle: Gameswirtschaft
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