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Geplante Mondbesiedelung: Ist die Menschheit schon bereit?

Wie schon in Filmen gezeigt wird, ist die Erforschung des Weltraumes ein Projekt von großem Interesse. Doch wie würde das Leben auf dem Mond aussehen?
Von Viktor Pulz am 04.10.2019
Bild-Quelle: Betway
Wie schon in Filmen gezeigt wird, ist die Erforschung des Weltraumes ein Projekt von großem Interesse. Während die verschiedenen Weltmächte darum buhlen, als nächste Nation wieder auf dem Mond zu landen, beschäftigen sich auf der Erde immer mehr Menschen und Wissenschaftler damit, wie das Leben auf dem Mond generell beginnen könnte.
Es gibt Leben auf dem Mond! Wie FutureZone berichtet, sorgten im April dieses Jahres indische Wissenschaftler dafür, dass menschliche DNA und kleine Tiere auf dem Erdtrabanten landeten. Allerdings geschah dies eher unfreiwillig, als eine Sonde ungeplant auf dem Mond abstürzte. Tatsache ist: Leben auf dem Mond ist möglich und findet aktuell statt. Für viele Forscher ein Schritt in die richtige Richtung, die den Nachbarn in unserem Sonnensystem als Ausweichmöglichkeit für eine Kolonialisierung sehen.

Pläne für eine realistische Umsetzung einer Besiedlung liegen trotz jahrelanger Forschung dennoch nicht vor. Für einige Geschäftsführer der größten Unternehmen weltweit kein Grund die Füße stillzuhalten: Jeff Bezos, der reichste Mann der Welt und Gründer des Versandhandels Amazon, will mehrere Tonnen Nutzlast auf den Mond bringen, um dortige Projekte voranzutreiben. Neue Möglichkeiten der Wasser- oder Energiegewinnung gehören zu den gesetzten Zielen.

Probleme machen Mond zum Diskussionsthema
Allen Möglichkeiten und Optionen zum Trotz scheint die Mondbesiedlung mehr Probleme mit sich zu bringen als erhofft. Betway legt nach Recherchen dar, dass die feinen Mondstaubpartikel zu einem hohen Gesundheitsrisiko werden können. Aufgrund ihrer Größe - 50-mal kleiner ist als das menschliche Haar - wäre eine Langzeitschädigung der Atemwege unvermeidbar. Auch die begrenzte Kapazität auf dem Mond, der gerade einmal 15 % des Erdvolumens fasst, stellt die Frage in den Raum: Wer darf an der Besiedlung des neuen Planeten teilnehmen?
Die Suche nach einem alternativen Lebensraum im All scheint daher noch eine lange Zeit in Anspruch zu nehmen. Gemessen an den Umweltproblemen, die unsere Gesellschaft aktuell beschäftigt, ist diese Zeit jedoch nicht ausreichend. Es wird diskutiert, ob eine Weltraumarche eine dritte Option wäre. Wenn selbst der naheliegendste Planet keine ausreichenden Lebensbedingungen schafft, könnte dies die letzte Lösung sein?

Zumindest ließe ein von Menschenhand konzipiertes Raumschiff zu, die lebensnotwendigen Umstände zum Überleben zu kreieren. Die vorangeschrittene Raumfahrttechnik beweist dies. Doch auch auf einer futuristischen Arche hätte die gesamte Menschheit keinen Platz. Wird somit am falschen Ende geforscht? Bis die Antworten auf diese Fragen gefunden sind, bleibt die Hoffnung, unsere Erde noch ausreichend lange bewohnbar zu halten.

Tags: Tech, Mondbesiedelung