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Bob Iger in seinen Memoiren: Apple und Disney sollten fusionieren

Bob Iger, CEO bei Walt Disney, ist gerade von seinem Posten als Aufsichtsratsmitglied bei Apple zurückgetreten, da werden erste Auszüge seiner bald erscheinenden Autobiographie publik. In diesen wird sein enges Verhältnis zu Steve Jobs deutlich und sie zeigen, dass sogar eine Fusion der beiden Weltkonzerne Apple und Walt Disney möglich gewesen wäre.
Von Daniela Heim am 23.09.2019
Bild-Quelle: Disney
Der CEO der Walt Disney Company Bob Iger wird bald seine Memoiren veröffentlichen. Erste Auszüge konnte man nun bei Vanity Fair lesen. Darin erfährt man nicht nur einiges über die Arbeit bei Walt Disney, sondern auch über Übernahmen, einerseits durchgeführte wie die von Pixar und andererseits nicht durchgeführte wie die mit Apple. Ja, ihr habt richtig gelesen. Bob Iger verrät, dass es wohl Pläne für eine Fusion der beiden Giganten gegeben habe, die jedoch wohl durch die Krankheit und späteren Tod von Steve Jobs nicht weiter verfolgt wurden. Bob Iger war jahrzehntelang mit Apple und Steve Jobs sehr verbunden, bis er nun vor kurzem aus dem Aufsichtsrat des Konzerns ausschied.

In den Memoiren wird klar, dass die beiden Unternehmen vor allem durch die Personen Bob Iger und Steve Jobs eng miteinander verbunden waren, auch wenn Iger erst seit 2012 im Aufsichtsrat des Apple-Konzerns sitzt, bzw. gesessen hat, denn nun ist er ja weg. Die Verbindungen reichen viele Jahre weiter zurück. Bis zu dem Punkt, an dem Steve Jobs gemeinsam mit Bob Iger den Mega-Deal einfädelten, damit Disney Pixar übernehmen konnte. Disney schnappte sich Pixar für 7,4 Milliarden Dollar und Jobs bekam dafür einen Posten im Verwaltungsrat und wurde zum größten Einzelaktionär bei Disney.

Im gleichen Zeitraum wie die Pixar-Übernahme fiel auch der wiederkehrende Krebs bei Steve Jobs. Nur wenige Stunden vor dem Deal teilte Jobs Iger seine erneute Erkrankung mit. Er stellte Iger frei, ob er die Übernahme durchziehen will. Der Disney-CEO tat es und das nicht zum Schaden aller drei Unternehmen. Was vor dieser Übernahme auch im Gespräch gewesen ist, ist die Zusammenführung der beiden Konzerne Walt Disney und Apple. Iger sagt in seiner Autobiographie: "Ich glaube, dass wenn Steve noch lebte, hätten wir unsere Unternehmen vereint oder zumindest diese Möglichkeit sehr ernsthaft diskutiert."

Auch bei einem anderen Deal für Disney kamen die guten Beziehungen zu anderen Firmen von Jobs zum Tragen. Er hatte nicht nur zu Pixar, sondern auch zu Marvel einen sehr guten Draht. Auch dieses Unternehmen fand bei Disney ein neues Zuhause, wie auch Lucasfilm und zuletzt 20th Century Fox. Interessant, was zusammen mit Apple in Person von Steve Jobs da an stärkendem Potential an Disney ging, bedenkt man, dass beide gerade jetzt durch die Streamingportale Disney+ und Apple TV+ zu harten Konkurrenten werden.
Tags: Tech, Disney, Apple
Quelle: finanzen.net