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Kann PokerStars in der Schweiz sein Comeback feiern?

Im letzten Jahr gab es in der Schweiz eine Volksabstimmung zum Geldspielgesetz, welches dann auch verabschiedet wurde. Danach dürfen nur noch Casinos mit einer Schweizer Lizenz Online Poker anbieten. Das ist das Aus für große Anbieter wie Party Poker oder PokerStars, die ihr Angebot mit internationalen Lizenzen betreiben. Doch jetzt scheint es, als würde zumindest PokerStars einen Weg zurückfinden.
Von Viktor Pulz am 08.08.2019
Bild-Quelle: Poker
Seit dem 1. Juli ist es der Schweiz möglich, von den Providern zu verlangen, dass nicht lizensierte Anbieter von Glücksspielen im Internet gesperrt werden. Dies ist durch das zum Juli geltende neue Geldspielgesetz möglich, zu dem es im letzten Jahr eine Volksabstimmung gab. Demnach dürfen zwar weiterhin Online Poker Games angeboten werden, allerdings nur solche, die auch eine Schweizer, also eine nationale Lizenz dafür haben. Große internationale Anbieter wie PokerStars mit Lizenzen aus Malta oder Großbritannien sind nun ausgeschlossen und dürfen keine Räume mit und für Echtgeldspieler online anbieten. Diese Regulierung des Zugangs zu einem Online-Markt ist in der Welt einmalig und erhitzte die Gemüter.

Aktuell ist also auch bei PokerStars für die Schweizer auf der Webseite zu lesen, dass sie vom Echtgeldspiel ausgeschlossen sind. Doch der Hinweis ist mit einem „vorrübergehend“ versehen. Das macht Hoffnung, dass PokerStars wie manch andere großen internationalen Anbieter an einer Lösung arbeitet, die Sperre zu umgehen oder zumindest aufzuweichen. Im Vorfeld des Inkrafttretens des Gesetzes, dessen Übergangszeit nun zum 1. Juli beendet ist, traten einige Online Poker-Casinos mit anderen Casinos in Verhandlungen, um ihr Angebot weiterhin aufrechterhalten zu können. Ähnlich wie in New Jersey dürfen nämlich nur Brick and Mortar-Casinos weiterhin Online-Casinos betreiben. Unternehmen wie PokerStars mit einer internationalen, aber keine Schweizer Lizenz, müssen sich Partner suchen, die die Software zum Spielen stellen.

Auch The Stars Group kündigte an, mit anderen Casinos zu verhandeln. Vor kurzem erhielten schon die ersten vier großen Casinos wieder grünes Licht für echtgeldspielende Schweizer. Mit dabei zum Beispiel das Grand Casino Luzern, welches für ihr Online-Casino mit Paf (Alands Penningsautomatförening) zusammenarbeiten wird. Aktuell ist The Star Group wohl mit dem Casino Davos in Gesprächen, mit dem in Zukunft zusammengearbeitet werden soll. Glücken diese Verhandlungen, werden wohl auch Schweizer bald wieder bei PokerStars um und mit echtem Geld spielen dürfen. Dabei soll auch auf den internationalen Spielerpool und nicht nur auf Schweizer lokale Pools zugegriffen werden können, was den Online Poker-Genuss natürlich schon aufgrund der Anzahl der Spieler deutlich heben wird.

Über PokerStars
PokerStars ist die weltweit größte im Privatbesitz befindliche Glücksspielfirma mit den größten Räumen für Online Poker. Es wurde im Jahr 2001 von Mark Scheinberg und seinem Vater gegründet. Mehr als zehn Varianten von Pokerspielen hat das Casino im Angebot, darunter seit 2017 auch eine Texas Hold em-Option. Mit Power Up soll der Schritt in den eSport gemacht werden. Im Jahr 2014 wurde PokerStars von der Amaya Gaming Group Inc. Für fast 5 Milliarden Dollar gekauft, die seit dem 1. August 2017 in die The Stars Group umfirmierte.

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Tags: Games, PokerStars