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So dramatisch haben sich Online-Spiele in den letzten Jahrzehnten verändert

Seit den ersten Videospielen ist es die Möglichkeit, gegen Freunde zu spielen, die als eines der Kernelemente des Erfolgs der Spiele auszumachen ist.
Von Viktor Pulz am 21.06.2019
Bild-Quelle: Activision Publishing
Der Wettbewerbsgedanke war, ist und wird immer eine der treibenden Kräfte hinter der Entwicklung und dem Erfolg von Spielen sein. Mittlerweile ist es fast schon unmöglich, ein Spiel zu finden, bei dem man sich nicht online mit unzähligen anderen Spielern vernetzen kann, sei es zum Kampf oder zur gegenseitigen Unterstützung. Aber wie sind wir in einer relativ kurzen Zeit an diesen Punkt gekommen? Wir rollen die Geschichte von Online-Spielen für Sie auf und bringen ihnen vielleicht sogar noch das ein oder andere bei, was Sie noch nicht wussten.

Die Anfänge
Sobald das Internet in den späten 90er Jahren massentauglich wurde, starteten Spielentwickler damit, Online-Spiele zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Eines der ersten Online-Spiele war „Neverwinter Nights“, welches 1991 auf den Markt kam. Hierbei handelte es sich um ein Rollenspiel, welches auf dem bekannten Papier-Rollenspielsystem Dungeons and Dragons basierte. Spieler waren in der Lage, miteinander zu konkurrieren und eine einfache Spieltabelle zeigte an, welche Spieler die besten waren. Hier kann man von einem Vorreiter der Online-Spiele sprechen, der als erstes wirklich von der Vernetzung im Internet Gebrauch gemacht hat. Und alle danach erschienen Titel haben die Eigenschaften, die dieses Spiel bekannt gemacht haben, in verschiedener Weise adaptiert.

World of Warcraft
Im Jahr 2005 wurde World of Warcraft veröffentlicht und eroberte die Spielwelt im Sturm. Auf dem Höhepunkt seiner Marktbeherschung hatte das Spiel 12 Millionen Spieler weltweit. Das Multiplayer-Spiel war einer der größten Erfolge seiner Zeit. WoW war natürlich nicht das erste Online-Spiel, welches vom Internet Gebrauch machte, aber World of Warcraft war eines der erfolgreichsten und prägte seine Zeit. Noch heute hat WoW eine stattliche Anzahl an aktiven Spielern, und unzählige mehr, für die WoW tolle Erinnerungen hervorruft. Gleichzeitig war World of Warcraft für viele Gamer der erste Kontakt mit der Online-Gaming-Welt. Denn 2005 hatten die Hersteller von Spielekonsolen ihre Online-Angebote noch nicht so schlagfertig aufgestellt, wie dies heute der Fall ist. PC-Spiele hingegen wurden immer beliebter und bekannter, da diese perfekt für Online-Gamer waren. Und WoW war damals einer der großen Gewinner. Gleichzeitig ebnete das Abonnentenmodell von World of Warcraft einen Weg, der lange Zeit als Standardmodell für Online-Spiele galt und auch von den ganz großen Spieleschmieden wie Microsoft und Sony genutzt wurde. Der Einfluss von World of Warcraft auf die damalige Zeit und Online-Gaming, wie wir es heute kennen und lieben, kann kaum zu hoch angesetzt werden.

Der Siegeszug von Online-Casinos
Seitdem Online-Spiele sich als ernstzunehmende Einkommensquelle für Hersteller bewiesen haben, sind auch viele andere Spielvarianten auf den Zug aufgesprungen und haben damit die Online-Landschaft vielfältiger und bunter gemacht. Einer dieser Industriezweige sind Online-Casinos, die mit ihrer Vielfalt an Spielen ein wahres Paradies für Online-Gamer sind. So sind Spielautomaten zum Beispiel mittlerweile ein großer Hit bei Online-Gamern. Und wer sich nicht sicher ist, welche Spielautomaten die besten sind, der findet mittlerweile sogar einen Slot-Bewertungs-Blog, was nur ein weiterer Beweis dafür ist, wie beliebt Casino-Spiele im Internet mittlerweile sind. Bereits 1996 gingen die ersten Online-Casinos an den Start. Diese waren allerdings nicht in der Lage, eine Vielzahl an Nutzern zu generieren. Aber mit besseren Grafiken und schnelleren Internetverbindungen haben Online-Casinos sich in den letzen Jahren eine riesige Fangemeinschaft erarbeitet.

Totale Vernetzung und die Zukunft
Die Entwicklung von Online-Spielen wird auch weiterhin voranschreiten. Mittlerweile dominieren Online-Spiele den Videospielemarkt. Fast jedes Spiel hat ein gewisses Online-Element und viele Spiele funktionieren ohne das Internet gar nicht mehr. Zwei bekannte Beispiele, die zeigen, wie wichtig die Online-Komponente mittlerweile ist, sind „Call of Duty“ und „Star Wars Battlefront“. Beide Spiele haben jeweils Millionen von Fans und beide Spiele sind vor allem aufgrund ihrer Online-Elemente groß geworden. Star Wars Battlefront ist sogar primär für den Onlinegebrauch ausgelegt und hat gar keinen echten Einzelspielermodus. Vor allem für kleinere Hersteller ergibt sich hier eine riesige Möglichkeit, um die eigenen Spiele einem größeren Publikum vorzustellen. Dies führt gleichzeitig dazu, dass die Spieler mehr Auswahl haben. Hier spiegelt sich auch der Punkt wider, den wir am Anfang des Artikels gemacht haben: Einer der Hauptgründe für den Erfolg von Online-Spielen ist die Möglichkeit, mit anderen Spielern in Konkurrenz zu treten.

Aber was kommt als nächstes? Wer jetzt glaubt, dass die Entwicklung von Online-Spielen sein Ende nimmt, der wird bald eines besseren belehrt. Denn VR und AR werfen bereits ihre Schatten voraus. Man kann also davon ausgehen, dass das spielerische Wettbewerbsfieber in Zukunft in virtueller Realität ausgetragen wird.
Tags: Games