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Indische Dystopie-Serie Leila bekommt offiziellen Trailer

Im Juni wird die Roman-Adaption Leila in Form einer Miniserie bei Netflix an den Start gehen. Umgesetzt hat den Romanstoff von Prayaag Akbar die indisch-kanadische Filmemacherin Deepa Mehta. Ein Trailer stimmt uns nun auf die Serie Leila ein.
Von Daniela Heim am 22.05.2019
Bild-Quelle: Netflix
Am 14. Juni tauchen wir mit Netflix in eine neue Welt ein, denn dann geht die dystopische Miniserie Leila an den Start. In sechs Folgen wird der Stoff des Romans Leila von dem Journalisten Payaag Akbar von der indisch-kanadischen Filmemacherin Deepa Mehta umgesetzt. Mit dem kürzlich erschienenen offizieller Trailer gibt uns Netflix schon mal erste Eindrücke in das Geschehen.

Leila ist in Indien angesiedelt, allerdings einem Indien in einer fernen Zukunft. Das Kastensystem ist nicht abgeschafft, sondern ganz im Gegenteil richtig verschärft. Menschen leben ja nach Religion, Kastenzugehörigkeit und Einkommenshöhe in ganz verschiedenen Ghettos. Leila ist das kleine Mädchen von Shalini, gespielt von Uma Qureshi und Riz, der von Rahul Khanna verkörpert wird. Shalini ist bei der Heirat mit dem muslimischen Riz konvertiert. DIe Ehe hält nicht lange, nicht, weil die beiden sich nicht verstehen, sondern weil Riz ums Leben kommt. Als Mischlingskind hat es Leila nicht leicht, sie wird sogar verschleppt. Und hier beginnt dann auch die verzweifelte Suche der Mutter nach ihrer kleinen Tochter.

Leila ist nun schon die vierte indische Serie, die man auf Netflix sehen kann. Nach Selection Day, Delhi Crime und dem Beziehungsdrama Little Things kommt nun eine futuristische Serie, die nicht wenig Gesellschaftskritik übt und dabei aber auch Beziehungen, Menschlichkeit und Mut nicht vernachlässigt. Neben Mehta sind die beiden Produzenten Shanker Raman und Pawan Kumar für die Umsetzung des Romans verantwortlich.

Tags: Serie, Netflix
Quelle: Serienjunkies