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Phoenix Games gibt die erste Akquisition bekannt

Klaas Kerstings Phoenix Games gibt die erste Akquisition bekannt: Well Played Games. Das britische Studio aus Leamington Spa ist das erste aus einer Kette von Games-Unternehmen, das in die neue Firmenfamilie aufgenommen wird.
Von Viktor Pulz am 06.05.2019
Bild-Quelle: Phoenix Games
Das britische Entwicklungsstudio Well Played Games ist die erste Firma, die Klaas Kerstings kürzlich gegründeter Phoenix-Games-Gruppe beitritt. Well Played hat seinen Sitz im aufstrebenden IT-Zentrum Leamington Spa nahe Birmingham und ist der Entwickler des kommenden Mobilegames Warhammer Combat Cards. Der Titel entsteht unter Lizenz von Games Workshop und wird das erste digitale Kartenspiel, das den vollen Umfang des Warhammer-40K-Universums und seiner Miniaturen abbildet.

Das Studio, stolz auf seine Flexibilität und die Motivation seines kleines Teams, ist für die parallele Entwicklung und den Support mehrerer hochqualitativer Live-Spiele aufgestellt. Die Mannschaft hat sich fest der Maxime verschworen, dass starke Beziehungen mit den Spielern auch zu starken Spielen führen. Das Team bringt enorme Erfahrung aus Firmen wie Codemasters, Rebellion, Exient, SEGA oder EA und von einigen der größten Games-Serien der Welt mit, etwa Angry Birds. Well Played Games wurde 2017 gegründet; in seiner kurzen Historie hat das Studio bereits mit Partnern wie Visa, der NFL und Games Workshop gearbeitet.

„Wir haben hart hinter den Kulissen gearbeitet und könnten nicht glücklicher sein, dass Well Played Games nun das erste Team wird, das Phoenix Games beitritt”, sagt Kersting. „Die Themen, die wir mit Phoenix Games angehen wollen, sind auch ihre Themen und als kleines, aber ambitioniertes Studio sind sie exakt die Art von Firma, um die herum Phoenix Games gebaut werden soll.”

„Wir haben die bisherige Reise von Well Played Games sehr genossen und sind sehr stolz auf das, was wir als Team in den zwei Jahren erreicht haben”, sagt Rich McClaughry, Mitgründer von Well Played Games. „Teil von Phoenix Games zu sein, gibt uns die Möglichkeit, unsere kreative Freiheit zu erhalten und so immer noch bessere Spiele zu entwickeln, während wir gleichzeitig Teil einer Gemeinschaft von gleichgesinnten Firmen aus aller Welt werden, die zusammen neue Werte schaffen wollen. Wir sind sehr aufgeregt, dass wir als erstes Unternehmen beitreten.“

Phoenix Games wurde im April von Klaas Kersting offiziell enthüllt; seine Inspiration war das Problem, das viele kleine und mittlere Games-Unternehmen mit der Beschaffung von Kapital haben. Mit Phoenix Games möchte Kersting eine leistungsfähige Gemeinschaft solcher Firmen schaffen, in der jedes Unternehmen vom Erfolg der anderen profitiert.

Kersting ist ein erfolgreicher Investor der Gamesbranche mit 35 Investitionen (u.a. Supercell, Wooga, Pikpok) und 16 Exits. Er hat Gameforge 2003 mitbegründet und als Geschäftsführer zu großen Erfolgen verholfen.

Zur Enthüllung der Strategie von Phoenix Games vor einigen Wochen sagt Kersting: „Jedes Spieleunternehmen möchte sich weiterentwickeln, um schließlich die Früchte ihrer guten Arbeit ernten zu können. Allerdings ist das für alle außer den größten und bestplatziertesten Unternehmen ein langer und harter Weg. Phoenix Games fördert langfristige, strategische Herangehensweisen, von denen jeder in der Gemeinschaft profitiert: Jeder wird vom Erfolg der anderen mitgetragen.”
Tags: Games, Phoenix Games
Quelle: Pressemitteilung