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Smartphone-Spiele-Entwickler Kolibri weiter auf Erfolgskurs

Die Spiele fürs Smartphone vom Berliner Entwickler Kolibri begeistern Millionen und das sieht man auch an den Zahlen. Der Erfolg der Berliner basiert auf zwei Spielen, aber die laufen eben richtig gut. 38 Millionen Euro Umsatz beweisen dies.
Von Daniela Heim am 11.02.2019
Bild-Quelle: Kolibri Games
Fluffy Fairy Games - so hieß das Berliner Studio im Hochhaus noch vor ein paar Monaten. Auch da waren sie schon erfolgreich in der Entwicklung von mobilen Spielen unterwegs. Die Namens- und Imageänderung hat nicht weh getan, sondern ganz im Gegenteil: Kolibri Games sind weiterhin auf Erfolgskurs, was einige Zahlen zu Umsatz, Downloads und Spielerzahlen deutlich zeigen.

Im letzten Jahr setzte Kolibri Games mit seinen zwei Spielen 38 Millionen Euro um. Im Jahr 2019 soll es “signifikant mehr” werden, wie Daniel Stammler, einer der Gründer von Kolibri Games, sagt. Er hofft, dass sich der Umsatz in diesem Jahr sogar verdoppelt. Basis für die guten Zahlen sind die beiden Spiele Idle Miner Tycoon und Idle Miner Factory, die Millionen von Spielern begeistern. Konkret wurde das Debüt-Game Idle Miner Tycoon, schon mehr als 70 Millionen mal heruntergeladen und hat zehn Millionen aktive Nutzer. Das zweite Spiel steht dem in nichts nach. Idle Miner Factory hat mehr als sieben Millionen aktive User.

Das Besondere an der Story von Kolibri ist, dass die Jungs das alles geschafft haben, ohne Geld von außen bekommen zu haben. In früheren Gesprächen sprachen sie davon, dass damals noch Fluffy Fairy Games pro Tag 100.000 Euro Umsatz machte. Davon wäre die Hälfte reiner Profit gewesen. Das wird nun nicht mehr ganz hinhauen, denn jetzt als Kolibri ist das Start-Up in seiner Mitarbeiterzahl ganz schön gewachsen. Apropos gewachsen. Das Unternehmen wächst auch aus seinen Büroräumen in Berlin Kreuzberg heraus. Es wird langsam eng, aber sie müssen auch aus dem stadtbekannten Hochhaus hinaus, weil saniert werden soll.

Es ist also noch lange nicht Schluss. Der neue Name steht für einen kleinen, agilen und unheimlich schnellen Vogel - und das trifft auf das Gamestudio auf jeden Fall zu. Weiter wachsen, immer wieder neue Updates für die Spiele und ein neues Game, welches aber noch nicht sicher 2019 auf den Markt kommen wird, lassen darauf schließen, dass Kolibri noch richtig groß werden will. Es gab auch schon Interessenten, die den Jungs die Arbeit abnehmen wollten, aber verkauft wird nicht. Sie sind noch lange nicht an dem Punkt, an dem sie gesättigt sind, eigenständig nichts mehr erreichen könne oder sich gar zurückziehen wollen. Na, dann sind wir gespannt, wie das dritte Spiel der Berliner aussehen wird und berichten natürlich davon, sobald es dazu Neuigkeiten gibt.
Tags: Games, Kolibri Games
Quelle: Gründerszene