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Preisschlacht der Spiele-Download-Shops: Discord mischt mit

Die Preisschlacht bei den Distributionsplattformen hat begonnen. Nachdem Epic Games ankündigte, in seinem neuen Store nur 12 Prozent Umsatzanteil einzubehalten, hat sich jetzt Discord zu Wort gemeldet und trumpft mit nur 10 Prozent auf. Vor allem Valves Steam dürfte nun deutlich unter Druck sein.
Von Daniela Heim am 19.12.2018
Bild-Quelle: Discord
Discord hat seit kurzem auch einen Store, bei dem man die Spiele, über die man da chattet auch gleich kaufen und downloaden kann. Nun hat Discord gerechnet und "herausgefunden, dass der Vertrieb von Spielen keine 30 Prozent der Erlöse kostet". Nach dieser Erkenntnis kündigt das Unternehmen nun an, dass es ab 2019 nur noch 10 Prozent Umsatzanteil von den Entwicklern fordern wird.

Damit unterbietet Discord nicht nur Platzhirsch Steam von valve, sondern auch den gerade angekündigten Epic Games Store. Epic will nur 12 Prozent einbehalten, was gegenüber dem stufigen 30 bis 20 Prozent-Modell von Steam schon eine klare Ansage war. Discord kündigte weiterhin an, dass man daran arbeite, den Anteil noch weiter zu senken. Kostenabbau und die Optimierung der hauseigenen Technologie sollen dies möglich machen.

Ganz so schlecht ist die Ankündigung von Discord nicht, denn nicht nur das sagenhafte Angebot der zehn Prozent könnte so einige Entwickler auf die Plattform aufmerksam machen. Auch neue User werden sicherlich herangezogen, denn Discord ist lang nicht so bekannt wie Valves Steam oder Epic Games mit Store. Mit dem angekündigten Preismodell aber könnte sich das ändern und Discord aus seinem Nischendasein herauswachsen. Bisher hat Discord circa 200 Millionen Nutzer.
Tags: Tech, Discord, Steam, Epic Games
Quelle: Golem