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Facebook: Tritt Zuckerberg als Vorstandsvorsitzender zurück?

Seit Ende Juli sind die Aktien von Facebook um knapp 40 Prozent gesunken, gleichzeitig ist der Druck auf CEO Mark Zuckerberg gestiegen. Wird er den Forderungen der Investoren nachkommen und als Vorstandsvorsitzender zurücktreten?
Von Cindy Doetschel am 27.11.2018
Bild-Quelle: Facebook
Einem Bericht von CNBC zufolge gerät Mark Zuckerberg zunehmend unter Druck. Nachdem die Aktien von Facebook seit Ende Juli um mittlerweile fast 40 Prozent gefallen sind, fordern immer mehr Investoren, dass der CEO seine Position als Vorstandsvorsitzender aufgibt. Für die nächste Aktionärsversammlung ist eine Abstimmung bezüglich der Schaffung einer Stelle für einen unabhängigen Vorstandsvorsitzenden geplant.

Obwohl sich der Aktienkurs von Facebook am Montag leicht erholt hat, wurde das Unternehmen mit einer Vielzahl von Angriffen konfrontiert. Facebook wurde unter anderem zahlreicher Arten der Manipulation zur Verbreitung falscher Informationen beschuldigt. Ein Teil des Marktwerts in der Höhe von fast 200 Milliarden US-Dollar, der seit dem Höchststand der Aktie verloren gegangen ist, ist auf den Abverkauf von Technologieaktien zurückzuführen, die seit August ebenfalls gesunken sind. Der Grund hierfür liegt in der Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums.

Ein grundlegendes Problem für das soziale Netzwerk besteht darin, dass Facebook sich auf ein Geschäftsmodell stützt, für das immer mehr Nutzer benötigt werden, die dann auch Werbetreibende anziehen. Da das Vertrauen in Facebook nach und nach sinkt, wird das Modell langsam wackelig. Da Zuckerberg allerdings den Großteil des Unternehmens besitzt und somit auch die meiste Kontrolle hat, können der Verwaltungsrat und die Aktionäre nur wenig unternehmen.
Tags: Tech, Facebook
Quelle: CNBC