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Blizzard enthüllt Diablo Immortal - die mobile Version von Diablo

Blizzard veröffentlicht mobiles Spiel Diablo Immortal und zieht den Unmut der Fans von Diablo auf sich. Denn diese warten schon jahrelang auf den nächsten Teil und waren alles andere als erfreut, nun einen, wenn vielleicht sogar guten, mobilen Titel aus dem Franchise präsentiert zu bekommen. Buhrufe auf der Blizzcon mit eingeschlossen.
Von Daniela Heim am 07.11.2018
Bild-Quelle: Blizzard Entertainment
Die Fans von Diablo warten seit Jahren auf einen neuen Teil der erfolgreichen Saga. So waren auch die Erwartungen, endlich etwas zum aktuellen Entwicklungsstand einer vollwertigen Version für PC und Konsole zu hören, auf der Blizzcon unglaublich hoch. Doch Blizzard brachte das Publikum nicht dazu, in Jubel auszubrechen. Im Gegenteil: Buh-Rufe machten eine störungsfreie Präsentation unmöglich. Der Grund? Nicht Diablo wurde angekündigt, sondern eine mobile Version des Franchise: Diablo Immortal.

Diablo Immortal ist eine Koproduktion zwischen Blizzard und NetEase, dem chinesischen Partner für das Publishing. Das Mobile-Game ist in seiner Handlung zwischen Diablo II und Diablo III angesiedelt. Der Weltenstein ist zerstört, doch seine Fragmente haben immer noch eine mächtige Kraft in sich. Diablos Diener wollen diese nutzen und den Herrn des Schreckens wieder in die Welt bringen. Die überall verstreuten Teile des Weltensteins bringen uralte Übel in die Welt und die Menschheit läuft wieder Gefahr, sich völlig unterwerfen zu müssen. Die große Welt mit vielen Gebieten und Dungeons, die es zu erkunden gilt, ist optimal auf die Bedienung mit einem mobilen Gerät zugeschnitten. Ihr könnt euch schon jetzt auf der Webseite für Diablo Immortal vorab registrieren.

Der Announcement-Trailer zeigt erste Eindrücke vom Spiel:



So weit, so gut. Doch was ist nun eigentlich mit einem vollwertigen neuen Diablo für die PC-und Konsolenspieler, die schon so lange warten? Gerüchten zufolge war es wohl geplant, die Präsentation auf der Blizzcon mit einem Einblick in das neue Diablo zu beenden. Dies wurde wohl in letzter Sekunde zurückgezogen, weil die Entwickler wohl noch keine vorzeigbare Version haben bzw, das Spiel in der Entwicklung noch nicht so weit fortgeschritten ist, als das man etwas zeigen wollte oder konnte. So blieb diese aus und der Unmut der Fans war vorprogrammiert.

Allen Adham hat sich nun nach dem Shitstorm zu Wort gemeldet. Der Co-Gründer gab zu, mit solchen Reaktionen, wenn auch nicht in diesem Ausmaß, gerechnet zu haben. Er unterstreicht aber, dass auch wenn es keine Präsentation oder wenigstens einen Trailer zum PC-Spiel Diablo gab, weiterhin an diesem gebaut wird. Diablo Immortal wurde fast komplett an NetEase ausgelagert und hat in keinster Weise mit den Verzögerungen bei der Entwicklung des Haupttitels zu tun. Ob das die Fans nun beruhigt und wie lange sie sich noch gedulden müssen und wollen, sei dahingestellt.
Tags: Games, Diablo 3, Blizzard
Quelle: Der Standard