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Vor- und Nachteile des Forexhandel

Was bedeutet eigentlich das Wort Forex und welche Vor- und Nachteile bringt der Forex-Handel mit sich? In diesem Artikel geben wir einen Überblick über die wichtigsten Fragen rund um das Thema Forex.
Von Viktor am 27.02.2018
Bild-Quelle: Forex
Was bedeutet eigentlich Forex?
Forex setzt sich aus den beiden englischen Wörtern Foreign und Exchange zusammen und ist ein Markt, an dem Devisen in Handelspaaren, weltweit gehandelt werden. Weitere Bezeichnungen sind FX-Markt oder auch Devisenmarkt. Der Forex ist der größte Finanzmarkt, da hier die größten Umsätze entstehen, welche täglich etwa 5 Mrd. Dollar betragen. Eine weitere Besonderheit dieses Market ist, dass es keine direkten Handelsmärkte gibt, da der Handel direkt zwischen den einzelnen Marktteilnehmern statt findet, welches größtenteils die einzelnen Kreditinstitute und Zentralbanken sind. In einem Handelspaar stehen sich immer 2 Währungen gegenüber, wobei die Erste die Basiswährung darstellt und die Zweite, die so genannte Quotierungswährung oder auch Zielwährung ist. Auch auf diesem Markt werden die Preise durch Angebot und Nachfrage geregelt und steigen oder Fallen dementsprechend.

Was macht diesen Markt so besonders?
Durch die große Menge an Kapital, welche sich im Forex befindet, zeichnet sich dieser durch eine extreme Volatilität aus, was bedeutet, dass sich Kurse plötzlich und sehr stark verändern können. Darin können große Chancen liegen aber auch große Risiken, denn wer auf der richtigen Seite des Marktes eingestiegen ist, kann große Gewinne mitnehmen und wer auf der falschen Seite des Market liegt, hohe Verluste, besonders dann, wenn Währungen über Futures oder CFDs gehandelt werden, da diese meist über starke Hebel als Option verfügen. Broker die CFDs oder Futures anbieten, kaufen in der Regel, die von Ihnen angeforderte Menge an Devisen für Sie auf, wodurch Sie als Händler nur über die Summe, für die Kursveränderungen auf Ihrem Konto verfügen müssen, sobald Sie nicht über ausreichend Liquidität verfügen, um die Kursveränderungen abzudecken, verkauft der Broker die Devisen und löst Ihre Position auf. Im Falle, Sie sind auf der richtigen Marktseite und Sie lösen diese Position selbst auf erhalten Sie die, durch die Kursveränderung entstandenen Gewinne gutgeschrieben.

Des weiteren, reagiert dieser Markt oft sehr schnell auf politische Ereignisse, welche richtig interpretiert werden sollten, denn auch hier können Sie viel Geld verlieren, da es mitunter zu extremen Kurseinbrüchen kommen kann.

Vorteile beim Forexhandel, gerade im Vergleich zu anderen Handelsobjekten und Plätzen, gibt es eine ganze Reihe und sollen hier einmal kurz vorgestellt werden.

Was sind die Vorteile
Einer der wohl wichtigsten Vorteile, welcher der Forex bietet, sind die Öffnungszeiten, denn an diesem Markt kann, außer an den Wochenenden, zu jeder Zeit gehandelt werden. Der Forex öffnet bereits Sonntag Abend in Australien und schließt Freitag in New York. Natürlich gibt es Haupthandelszeiten, zu denen mehr Aktivität am Markt herrscht und damit die Volatilität stärker ist und auch Nebenhandelszeiten, in denen besonders wenig gehandelt wird. Dies hängt mit den einzelnen Öffnungszeiten, der wichtigsten Handelsplätze, der jeweiligen Währungen zusammen.

Ein weitere Vorteil sind die geringen Handelsgebühren, welche bereits im so genannten Spread enthalten sind. Der Spread ist der Unterschied zwischen dem Kaufs- und Verkaufspreis. Wegen der Hohen Handelsvolumen, entsteht natürlich auch sehr viel Konkurrenz, zudem reichen kleine Gebühren aus, um als Broker ausreichend zu verdienen. Da es für den Devisenmarkt keine konkreten Handelsplätze gibt, fallen an dieser Stellen auch keine zusätzlichen Gebühren an.

Auch als Vorteil zu nennen ist, dass Sie als Händler, bei fast allen Brokern die Möglichkeit haben, auf dem Devisenmarkt, auch auf fallende Kurse setzen zu können. Dadurch erhalten Sie einen zusätzlichen Spielraum, denn auch bei Devisen sollten Sie sich sehr genau mit dem, was Sie Handeln wollen, auskennen und wenn Sie sich auf zwei oder drei Währungspaare spezialisiert haben, sind Sie nicht darauf angewiesen, nur auf steigenden Kurse setzten zu können, sondern Sie können auch short gehen.

Der bereits erwähnte Hebel, auch Leverage genannt, muss ebenfalls unter den Vorteilen aufgezählt werden, denn dies ist eine zusätzliche Option, die gewählt werden kann, aber nicht muss, bei der Sie mit wenig Kapital große Handelspositionen aufnehmen und dadurch größere Profite realisieren können.

Über bestimmte Software, wie dem Metatrader, können Sie über Ihren Broker von überall in der Welt handeln, insofern Sie einen Rechner dabei haben und eine Internetverbindung besteht.

Was sind die Nachteile
Hier soll an erster Stelle, das hohe Risiko genannt werden, welches Sie beim Handeln am Forexmarkt eingehen. Der Hebel und die plötzlichen Kursschwanken, erfordern große Disziplin und einen Tradingplan, an den Sie sich auf jeden Fall halten sollten. Setzen Sie grundsätzlich Ihren Stop-Loss, um sich vor zu großen Verlusten zu schützen und setzen Sie immer nur einen kleinen Teil, des Ihnen, auf Ihrem Konto zur Verfügung stehenden Kapitals.

Kursvorhersagen, an den Devisenmärkten sind weniger gut vorhersehbar, weil es einfach zu viele Marktteilnehmer, mit zu viel Kapital gibt. Niemand weiß, wann ein Land wie China Devisen benötigt, beziehungsweise wann genau es sich damit versorgt. Dies macht Devisenkurse einfach sehr unberechenbar.
Tags: Tech, Forex
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