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Pokémon GO Cheats und Hacks - Niantic geht gegen Cheater vor

Immernoch fangen rund 65 Millionen Spieler die kleinen Taschenmonster in Pokémon GO. Doch nicht alle tun das regelgerecht sondern nutzen Cheats und Manipulationen, um schneller voranzukommen. Niantic, Entwickler des Based-location Games, hat da was dagegen.
Von Daniela Heim am 17.05.2017
Bild-Quelle: The Pokémon Company
Knapp ein Jahr nach dem Release von Pokémon Go sind noch immer Millionen von Spielern auf den Straßen unterwegs, um die kleinen Monster zu fangen. Manchmal gestaltet sich das etwas schwieriger - erstens, sie zu finden und zweitens, den manchmal weiten Weg und die Zeit auf sich zu nehmen, um sie sein Eigen nennen zu können. Daher nutzen wohl nicht ganz so wenige Pokémon-Fans Cheats, um ihr Vorankommen im Game etwas schneller zu gestalten. Entwickler Niantic sieht das gar nicht gerne und bläst zur Offensive gegen die Schummler.

Es kursieren bestimmte Karten, die anzeigen, wo besondere Vorkommen der Taschenmonster zu finden sind. Mit Hilfe dieser werden dann teilweise die GPS-Signale manipuliert. Schon mehrfach wurde das Nutzen solcher Cheats diskutiert und es gab auch schon leichte Ban-Wellen, die solche Nutzer aus dem Spiel ausgeschlossen haben. Allerdings waren dies nur Soft-Bans, die nach einer Weile wieder aufgehoben wurden. So konnten die Cheater später wieder weiterspielen. Diese Abschreckungsmethode scheint nicht den erhofften Nutzen gebracht zu haben, denn anscheinend möchte Niantic jetzt schwerere Geschütze gegen die unfairen Spielweisen auffahren.

Zusätzlich zu den Bans arbeitete Niantic, Entwickler des Games, an Maßnahmen zur Unterbindung der Beeinflussungsmöglichkeiten. Entwickler der Cheats berichten, dass es in der letzten Zeit immer schwieriger geworden sei, die Erleichterungen und Verkürzungen immer wieder aktuell zu halten und an die von Niantic eingebauten Hürden anzupassen.

Ein aktuelles Stellenangebot bei Niantic sorgt nun für noch mehr Unruhe an dieser Front, gesucht wird ein Experte für Machine Learning. Dies könnte mit einem weiteren Schlag gegen die Cheaterei verbunden sein; muss aber nicht. Ein machine learning expert kann natürlich auch für ganz andere Zwecke, gerade in dem Segment, in dem Niantic sich bewegt, eingesetzt werden. Allerdings würde es gut zusammenpassen, denn in der letzten Zeit hat Niantic einiges, zum Beispiel in den Abfragen zum Standort, geändert. Beim Auftauchen eines Pokémon wird nun zusätzlich beim Fangen noch einmal der Standort abgefragt. Ein Prozedere, welches den Cheatern nicht ganz so gefällt.

Sniper und Cheater werden es in der nächsten Zeit wohl merken, wie schwer es sein wird, gegen die Regeln zu spielen und ob es dann doch auch mal global bans hagelt, also Verstößler komplett vom Spielen ausgeschlossen werden. Jetzt, wo die Sonne wieder lacht, tut ein bisschen gemäßigtes Jagen an der frischen Luft ja auch gut und der Spaß am Spielen sollte doch im Vordergrund stehen.
Tags: Games, Pokémon GO, NianticLabs
Quelle: Caschys Blog
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