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Oulala wird zum ersten lizenzierten B2B-Fantasy-Sportanbieter

Oulala ist der erste Daily Fantasy-Sport-Anbieter, der eine offizielle Spiele-Lizenz von der Malta Gaming Authority übergeben bekommen hat. Die Lizensierung regelt Skill-Based-Games, so dass sie nicht in die Glücksspielecke rutschen oder Vorwürfe dieser Art unterliegen können.
Von Daniela Heim am 17.03.2017
Bild-Quelle: Oulala
Der Daily-Fantasy-Sport-Anbieter Oulala hat von der Malta Gaming Authority (MGA) die offizielle Lizenz für ihre Spiele erhalten. Schon vor vier Jahren begann Oulala die Lizensierung für diesen Bereich der Gaming-Industrie voranzutreiben.

Für ihr Geschäft in Großbritannien mussten OulalaGames eine Glücksspiellizemz erwerben, da dort eine besondere Lizensierung für die Daily Fantay Sports-Anbieter, wie es in Malta hingegen möglich ist, nicht zur Verfügung steht. Die Malta Gaming Authority regelt gemeinsam mit der maltesischen Politik diese Art von Geschicklichkeitsspielen und ermöglicht so den Unternehmen das betreiben ihrer Plattformen in einigen europäischen Ländern.

Malta ist somit das erste Land in Europa, welches das Potential der DFS-Szene erkannt hat und durch die Lizensierungen einen rechtlichen Rahmen setzt. Benjamin Carloth, einer der Mitbegründer von Oulala, die eine sehr große und erfolgreiche Fußball-Plattform betreiben, ist unglaublich stolz darauf, ein Teil dieser Entwicklung zu sein und mit der auf die besonderen Bedürfnisse des DFS ausgerichteten Lizenz, nicht mehr Gefahr laufen zu müssen, dass die Geschicklichkeitsspiele als solche definiert und geregelt sind und nicht als Glücksspiel deklariert werden und hofft, dass andere europäische Regulierungsbehörden die Zeichen der Zeit erkennen und auf diesen Zug aufspringen werden.

Mehr als zwei Jahre verbrachte die MGA damit, den Rahmen und die Regulierungen für die in Europa einmalige Lizensierung zu erarbeiten. Dieser regulatorische Rahmen sorgt für einen hohen Standard im Schutz der Spieler und der Fairness innerhalb der Spiele. Die Lizenz ist für 5 Jahre gültig und unterliegt einer Reihe von Anforderungen im operativen Bereich und des Umgangs mit Spielergeldern. Der Schritt zur Lizensierung war auch wichtig, um sich weiterhin zum Beispiel von Sportwetten-Anbietern abzuheben, die mit den Prinzipien des DFS liebäugeln und in ihr Online-Angebot aufnehmen wollen oder dies auch schon anbieten. Den eSports-Bereich haben in der Vergangenheit bereits etablierte Unternehmen wie NetBet, Bet-at-home oder LeoVegas für sich entdeckt und ermöglichen es Nutzern auf Spiele wie CS: Go, Leage of Legends, Starcraft, Hearthstone oder Overwatch zu wetten. Eine ganz gute Übersicht zu den verschiedenen Angeboten bietet hierbei die Webseite Sportwettentips. Carloth weist darauf hin, dass die Spiele-Industrie sich mit den Social-Skill-Based-Games auseinandersetzen sollte und sie als einen normalen Teil des Gamings ansehen sollten.

Erst im Februar berichtete Newsslash darüber, dass auch das große us-amerikanische DSF-Unternehmen Draftkings sich die Lizensierung im B2C-Segment durch die Malta Gaming Authority gesichert hat, um auf dem europäischen Markt, eine Basis aufbauen zu können und ein Department in Malta eröffnet.
Tags: Games, Oulala
Quelle: Pressemitteilung
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