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Was wir in der letzten Folge von Better Call Saul über Jimmy lernten!

Die erste Staffel von Better Call Saul wurde mit der zehnten Folge mehr als gut beendet. Doch wer ist eigentlich Jimmy McGill und warum verwandelte er sich in den Anwalt Saul Goodman? Newsslash analysiert die letzte Folge und erklärt seine Verwandlung.
Von Viktor Pulz am 14.04.2015
Bild-Quelle: Netflix
In der vergangenen Woche wurde mit „Marco“ die zehnte und letzte Folge der ersten Staffel von Better Call Saul veröffentlicht. Die Serie erhielt mit „Marco“ ein exzellentes Staffelfinale mit einem wuchtigen Ende und genügend Potenzial für eine tolle zweite Staffel des Breaking Bad Spin-Offs. In der letzten Folge hat die Verwandlung von Jimmy McGill hin zu Saul Goodman schon mehr als begonnen und es wird spannend zu sehen sein, wie sich dieser in der zweiten Staffel entwickeln wird. Trotz allem geht es mir nicht ganz gut, denn nun wurde mir erst richtig bewusst, dass wir alle rund ein Jahr bis zur zweiten Staffel von Better Call Saul warten müssen.

In der ganzen Staffel haben wir einiges über Jimmy McGill gelernt und verstehen nun seine Handlungen sicherlich etwas mehr. Doch vor allem die letzte Folge überschlug sich nahezu mit Ereignissen und zeigte mehr als deutlich, dass Jimmy McGill eigentlich ein sehr netter Mensch ist, welcher gleichzeitig unglaublich viel Pech in seinem Leben hat. Zwei Punkte, welchen ihn sehr liebenswert machen und einem die Möglichkeit geben, mit ihm zu fühlen.

Jimmy war schon immer ein Versager und wollte sein Leben in den Griff bekommen
Jimmy hatte in der ersten Staffel einen tollen Fall an Land gezogen und steigerte sich gemeinsam mit seinem Bruder Chuck in diesen hinein. Chuck war für Jimmy schon immer eine Person, zu welcher er aufblickte. Chuck hatte Erfolg in seinem Beruf, stand mit beiden Beinen fest im Leben und erntete Anerkennung von seinen Mitmenschen. Jimmy war hingegen immer ein Versager und hatte sein Leben lange Zeit absolut nicht unter Kontrolle. Nun hatte er die Möglichkeit gemeinsam mit seinem Bruder an einem großen Fall zu arbeiten und musste schnell feststellen, dass dieser gar nicht viel von ihm hält.



Der Fall wurde für Jimmy und Chuck schnell zu groß und so überredete Chuck Jimmy, diesen der von Chuck mitgegründeten Kanzlei Hamlin Hamlin McGill zu übergeben. Eigentlich kein Problem, denn Jimmy erhoffte sich so ein Teil der Kanzlei zu werden und musste dann jedoch erkennen, dass er es erneut nicht werden würde. Denn sein Bruder hatte schon immer etwas gegen Jimmy. Hatte Jimmy einst sein Anwaltsexamen zum Teil auch gemacht um von seinem Bruder Anerkennung zu erhalten, so erklärte ihn dieser nun in der letzten Folge mehr als deutlich, dass er von Jimmy nichts hält und dieser absolut kein Anwalt sei, wie man sich einen Anwalt vorstellen würde. Für Jimmy ein herber Rückschlag, war er doch über ein Jahr für seinen Bruder da gewesen und hatte sich nahezu täglich um ihn gekümmert; Cuck leidet unter einer mentalen Krankheit und kann das Haus daher nicht verlassen. Jimmy wollte in seinem Leben eigentlich nicht viel. Anerkennung von seinem Bruder und gemeinsam mit diesen an einem großen Fall zu arbeiten, hätten ihm gereicht. Doch beides wurde ihm genommen und sein Bruder hat ihn zudem noch enorm verletzt, als er ihm klar machte, wie wenig er von Jimmy hält.

Neue Entscheidungen führen zu seiner Verwandlung hin zu Saul Goodman
Doch dies war nicht die einzige Szene, welche in der letzten Folge „Marco“ die Verwandlung von Jimmy zeigte. So gab es auch ein interessantes Gespräch zwischen Mike und Jimmy. Hierbei ging es um die 1,6 Millionen US-Dollar, welche Jimmy in der Mitte der Serie auf seinem Tisch hatte und Mike diese seinen Besitzern zurück brachte. In dieser Szene fragte Jimmy Mike, warum sie nicht einfach mit dem Geld abgehauen sind und sich ein gutes Leben machten. Die Antwort darauf war früher noch klar: Jimmy war ein guter Mensch und wollte das richtige tun. In Zukunft wird sich Jimmy nach eigener Aussage jedoch anders entscheiden.



War es zu Beginn der Serie noch Chuck, der Jimmy half und ihm Halt im Leben gab, so wandte sich dieser in der Letzten Folge von Jimmy ab und Jimmy stand nun vor einem Leben, dass immer mehr in die Brüche ging. Auch wenn Jimmy bei der Übergabe seines Falles Sandpiper Crossing an die Kanlzei Hamlin Hamlin McGill noch meinte, dass es ihm gut gehe, so wurde seine tatsächliche Gefühlslage nur wenig später mehr als deutlich. Er verlor während einem von ihm moderierten Bingo-Spiel in einem Altersheim die Fassung und entschied sich darauf hin, sein Leben zu ändern und zurück in seine Heimat Chicago zu fahren.

Jimmy trifft auf seinen alten Freund und erfährt einen weiteren Rückschlag
Dort verfiel er schnell in seine alten Machenschaften und traf auf seinen alten Freund Marco, welcher auch dieser Folge seinen Namen gab. Marco hatte sich in den vergangenen Jahren kaum verändert. Er lebt in den Tag hinein und erleichtert Leichtgläubige immer wieder um ein paar Scheine. Diese Art des Lebens wirkt auch auf Jimmy wieder mehr als verlockend und so entscheidet er sich gemeinsam mit Marco wieder ein paar kleinere Gaunereien zu begehen. Sonderlich lange hält diese Phase jedoch nicht an, denn beim letzten gemeinsamen Streich erleidet Marco ein Herzversagen und stirbt. Für Jimmy innerhalb weniger Tage ein weiterer sehr schmerzvoller Rückschlag, der ihn immer mehr zu dem werden ließ, wie wir ihn in Breaking Bad kennen gelernt haben.



Zur Beerdigung von Marco erhielt Jimmy recht unerwartet einen Anruf von Kim, einer Freundin von ihm und Mitarbeiterin von Hamlin Hamlin McGill. Sie verkündete ihm, dass eine Partner-Kanzlei an ihm Interesse hätte und er in dieser an seinem Fall arbeiten könnte. Entschluss fuhr er zu diesem Termin, entschied sich dann aber doch anders. Wollte er in einer großen Kanzlei arbeiten und in die Fußstapfen seines Bruders treten? So viel Kraft und Energie hatte er bereits in diesen Traum gesteckt und immer wieder herbe Rückschläge erlitten. Er entschied sich anders, schloss mit seinen alten Visionen ab und fuhr mit seinem Auto in eine neue Zukunft.

Die Zukunft von Jimmy sieht düster aus!
Eine Zukunft, welche wir aus Breaking Bad bereits kennen. Er und Mike, welcher ebenfalls eine wichtige Rolle in Better Call Saul spielt, werden auf einen Mann treffen, welcher das Leben beider verändert. Mike wird sterben und Jimmy wird in Zukunft in einer Cinnabon-Filiale in Nebraska arbeiten. Letzteres haben wir direkt in der ersten Folge von Better Call Saul erfahren.

Doch wer ist Jimmy eigentlich? Jimmy ist in Wirklichkeit eine ehrliche Socke. Er wollte in seinem Leben etwas Anerkennung für seine Taten als Anwalt erhalten, sein Leben in den Griff bekommen und von seinem Bruder geschätzt werden. Doch Jimmy ist ein Pechvogel und es hat sich alles gänzlich anders entwickelt, als er es sich erhoffte. Jimmy verwandelte sich so in der letzten Folge der ersten Staffel unglaublich schnell in Saul Goodman. Doch was bleibt ist klar: Jimmy ist kein Krimineller, sondern wurde in ein solches Leben gestoßen, da er immer wieder Pech hatte und Rückschläge erlitt, die ihn doch sehr sympathisch machen.

Es wird zudem sehr spannend zu sehen sein, was die zweite Staffel von Better Call Saul uns bieten wird. Immerhin ist die Verwandlung von Jimmy McGill hin zu Saul Goodman schon fast komplett abgeschlossen und eine erste Begegnung mit Walter White könnte nicht mehr lange auf sich warten lassen. In rund einem Jahr werden wir wohl mehr wissen.

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Tags: Serie, Better Call Saul, Netflix
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