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Novomatic möchte mit Social Casinos den US-Markt erobern

Der in Österreich ansässige Casino-Anbieter Novomatic möchte in den kommenden Jahren Weltmarktführer werden. Hierfür setzt das Unternehmen unter anderem auch auf den stark wachsenden Bereich der Social Casino-Spiele.
Von Viktor Pulz am 12.10.2017
Bild-Quelle: Novomatic
Das auf die Herstellung von Casino-Spielen und -Automaten spezialisierte Unternehmen Novomatic mit Sitz in Österreich plant den US-Markt zu erobern. Auf der Global Gaming Expo in Las Vegas gab CEO Harald Neumann vor kurzem bekannt, dass das Unternehmen in drei bis fünf Jahren in seinem Bereich Weltmarktführer sein möchte.

Bereits jetzt verfügt Novomatic über eine klare Dominanz im europäischen Raum und seine Expansion in den US-Markt scheint erfolgreich zu funktionieren. In Europa gibt es zahlreiche Mitbewerber wie die Guaselmann Gruppe mit Merkur oder Online Casinos wie das Lapalingo Casino, welche derzeit auch verstärkt TV-Werbung buchen. Derzeit verfügt Novomatic in den USA über einen Marktanteil von drei bis vier Prozent und plant diesen deutlich zu erhöhen. Unter anderem soll der Ausbau des Marktanteils auf 10 Prozent durch die Übernahme des in Australien ansässigen Spieleentwicklers Ainsworth Game Technology erreicht werden. Dieser konnte sich auf dem US-Markt bereits sehr erfolgreich etablieren.

Dies ist jedoch nicht der einzige Plan, mit welchem Novomatic den US-Markt erobern möchte. So möchte Novomatic auch im Bereich der Social Casinos deutlich aktiver werden und präsentierte sich auf der Global Gaming Expo in Las Vegas vor allem mit diesem Themenbereich.

Bei Social Casino handelt es sich um klassische Casino-Spiele wie Slots, nur mit einem wichtigen Unterschied. Nutzer können kostenlos und ohne Echtgeldeinsatz spielen. Bei dieser Form von Casino-Produkten geht es mehr um das Erlebnis als die Möglichkeit einen hohen Echtgeld-Gewinn zu erzielen. Bereits jetzt ist Novomatic mit mehreren Social Casino-Produkten in den USA aktiv und verzeichnet hiermit erste Erfolge.

Interessant ist zudem, dass Novomatic auf der Messe bekannt gab, dass der Börsengang, über welchen immer wieder spekuliert wurde, nun auf 2018 verschoben wurde. Obwohl der Börsengang eine Möglichkeit gewesen wäre um die Übernahme von Ainsworth Game Technology zu bewerkstelligen, hat sich das Unternehmen vorerst gegen einen IPO entschieden, da dieser auch nicht zwingen notwendig war. Aktuell wird von Experten zudem davon ausgegangen, dass Novomatic, sollte ein Börsengang folgen, die Frankfurter Börse als Notierungsplatz wählen wird.
Tags: Games, Novomatic
Quelle: DerStandard
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