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YouTube: Streamripping-Dienst wird eingestellt

Der Streamripper Youtube-mp3.org wird verschwinden. In einem US-Rechtsstreit wurde sich darauf geeinigt, dass die zugehörige Domain der Musiklobby zusteht. Der Betreiber aus Deutschland darf künftig keine Streamripper mehr anbieten.
Von Cindy am 05.09.2017
Bild-Quelle: Google
Der Rechtsstreit der US-Musiklobbyverbände gegen Youtube-mp3.org hat nun ein Ende: Der populäre Streamripper wird verschwinden. Die Domain wird an eine der Parteien, die geklagt haben, übertragen. Im Urteil inbegriffen ist auch, dass Philip Matesanz, ein deutscher Informatiker, der die Seite betrieben hat, keine Streamripping-Seite mehr anbieten darf. Auch muss er einen Geldbetrag, dessen Höhe unbekannt ist, begleichen. Auf Youtube-mp3.org, war es möglich, Videos aus YouTube in eine mp3-Datei zu verwandeln, die dann kostenfrei heruntergeladen werden konnte.

Die Klage war bereits im September des vergangenen Jahres durch die US-Musiklobbyverbände beim Bundesbezirksgericht eingereicht worden. 150.000 US-Dollar wurden für jeden einzelnen Fall von Urheberrechtsverletzung gefordert. Das ist der nach US-Gesetzen höchstmögliche Betrag. Neben den Urheberrechtsverletzungen wurde Youtube-mp3.org außerdem vorgeworfen, sämtliche technische Vorkehrung, die YouTube gegen Streamripping getroffen hatte, zu umgehen.

Matesanz hatte bisher noch keine Stellungnahme zu dem Urteil gegeben. Bis zum 13. September wird Youtube-mp3.org weiterhin online bleiben, dann läuft die Domain aus. Für den Betreiber war der Rechtsstreit gegen die US-Musiklobbyverbände nicht der erste. Vor drei Jahren gab es bereits eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Bundesverband Musikindustrie. Auch zwischen Matesanz und Google gab es bereits einen Rechtsstreit.
Tags: Tech, Youtube
Quelle: TorrentFreak
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