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Daily Fantasy Sports - Fusion von FanDuel und DraftKings gescheitert!

Die beiden größten Anbieter von Daily Fantasy Sports in den USA haben bekanntgegeben, dass sie ihre Fusion zu einem der schlagkräftigsten Unternehmen der Branche ad Acta legen. Der Zusammenschluss scheitert an der Federal Trade Commission.
Von Daniela Heim am 17.07.2017
Bild-Quelle: FanDuel, DraftKings
Der Daily Fantasy Sports- und Social Casino-Markt wächst weiter. Nicht nur die Spiele-Firma Zynga, welche einst für das Farm-Spiel FarmVille bekannt war und der Social Games-Anbieter King (Candy Crush Sage) investieren immer mehr in Social Casino-Apps, sondern auch echte Casinos wie neulich das Grand Casino Baden eröffnete mit Jackpots.ch ein online casino schweiz Herkunft. Ähnlich viel tut sich auch in der Daily Fantasy Sports-Szene!

Seit mehr als einem Jahr begleitet uns nun schon die Geschichte um die beiden großen Fantasy-Sports-Unternehmen FanDuel und Draftkings. Die beiden Konkurrenten haben sich gegenseitig gepiesackt, wieder zusammengerauft, Fusionspläne in die Welt geworfen, diese revidiert, doch die letzten Nachrichten ließen erahnen, dass der Fusion nichts mehr im Wege steht, es sei denn man einigt sich nicht über die Besetzung der CEO-Posten.

Nachdem die Vorwürfe um Glücksspiel durch enorme Zahlungen aus dem Weg geräumt waren, stand der Fusion von FanDuel und Draftkings eigentlich nichts mehr im Wege. Ganz einig war man sich über die Verteilung der Macht im neuen Mega-Unternehmen noch nicht, aber alle anderen Hürden waren aus dem Weg geräumt. Oder eben doch nicht. Mit der Fusion würden beide Unternehmen über 90 Prozent des Marktes für den Daily Fantasy Sports unter sich vereinen. Ein Einseitigkeit und Dominanz des Marktes, den die Federal Trade Commission nun doch nicht so einfach dulden möchte.

Nun gehen die beiden Konkurrenten wieder jeweils eigene Wege, nachdem die Fusion doch eigentlich die finanziellen Probleme von FanDuel und Draftkings aus dem Wege räumen sollte. FanDuels CEO Nigel Ecles hatte immer geglaubt, dass die Fusion beiden Firmen beim Wachstum geholfen hätte. Aber im Interesse der Aktionäre, Kunden, Mitarbeiter und Partner sei es nun am besten, den Verschmelzungsvertrag zu kündigen und sich als eigenständige Gesellschaft nach vorn zu bewegen.

Auch Draftkings steht selbstbewusst hinter der gescheiterten Fusion. “Wir haben einen Kundenstamm von fast 8 Millionen, unser Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent gewachsen und wir beginnen gerade erst unser Produkt in Übersee auf den Milliarden-Markt der Sportfans zu bringen.”, erklärt Chief Executive Jason Robbins.

So nimmt ein ewiges Hin und Her und Gerangel zwischen zwei Konkurrenten, die Partner werden wollten auf einem Markt, der Milliarden Potential hat und immer wieder Milliarden für Lizenzen und Freikäufe aus Glücksspielverdächtigungen kostet, ein Ende, zumindest vorläufig.
Tags: Games, Fanduel, Draftkings
Quelle: Recode
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